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Flugzeug bei Landung fast ins Meer gestürzt

TRABZON. Ein Passagierflugzeug der türkischen Fluglinie Pegasus ist bei der Landung im nordtürkischen Trabzon von der Piste abgekommen und fast ins Schwarze Meer gestürzt. Das Flugzeug blieb im Schlamm stecken.

Viel knapper geht es nicht mehr... Bild: (APA/AFP/IHLAS NEWS AGENCY/STRING)

Alle Menschen an Bord hätten in Sicherheit gebracht werden könnten, teilte das Amt des Gouverneurs der Provinz Trabzon mit.

Auch Pegasus teilte mit, die 162 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder seien bei dem Vorfall am Samstagabend nicht verletzt worden. Der Sender CNN Türk berichtete: "In Trabzon fehlten 25 Meter bis zur Katastrophe." Die Boeing 737-800 war aus der Hauptstadt Ankara gekommen.

Auf Fotos war zu sehen, wie das Flugzeug im Schlamm an einem steilen Abhang neben der Landebahn nur wenige Meter vom Schwarzen Meer entfernt feststeckte. Wieso das Flugzeug von der Piste abkam, war nach Angaben der türkischen Behörden zunächst unklar. Der internationale Flughafen in Trabzon nahm nach einer Unterbrechung den Flugverkehr wieder auf. Pegasus ist eine private Fluglinie.

Die Unfallforscher des Aviation Safety Networks berichteten, als das Flugzeug um 23.25 Uhr (21.25 MEZ) von Westen kommend in Trabzon landete, habe es geregnet. Die Sicht sei daher eingeschränkt gewesen. Das Flugzeug sei nach dem Aufsetzen nach links abgekommen und über eine Grasfläche auf den Abhang gerollt. Dort kam es - mit der Nase steil nach unten Richtung Meer geneigt - zum Stillstand.

Das Hamburger Flugunfallbüro JACDEC ("Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre") teilte mit, die Menschen an Bord seien über Notausgänge und Rutschen in Sicherheit gebracht worden. Das Flugzeug sei "erheblich" beschädigt worden. Das rechte der beiden Triebwerke sei vom Flügel abgebrochen und ins Meer gestürzt. Das Fahrwerk sei abgetrennt worden oder zusammengebrochen. Der Flughafen in der nordtürkischen Stadt Trabzon verfügt nur über eine Start- und Landebahn, die unmittelbar an der Schwarzmeerküste liegt.

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Artikel nachrichten.at/apa 14. Januar 2018 - 10:14 Uhr
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