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#WienStehtAuf: Sturm der Entrüstung nach Kurz-Sager

WIEN. Zahlreiche Nutzer protestieren auf Twitter unter dem Hashtag #WienStehtAuf gegen eine Aussage von Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Sebastian Kurz Bild: Apa

Für Empörung hat Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Regierungsklausur in Mauerbach in der Debatte um die Mindestsicherung gesorgt: Der Kanzler warf Wien vor, immer mehr arbeits- und obdachlose Menschen zu produzieren.

"Ich glaube nicht, dass es eine gute Entwicklung ist, wenn immer weniger Menschen in der Früh aufstehen, um zu arbeiten und in immer mehr Familien nur mehr die Kinder in der Früh aufstehen, um zur Schule zu gehen", so der Kanzler.

Diesen Vorwurf wollen sich auch zahlreiche Twitter-Nutzer nicht gefallen lassen. In dem sozialen Netzwerk hat sich am Freitag unter dem Hashtag #WienStehtAuf, der auch für Tweets über die Donnerstagsdemonstrationen genutzt wird, ein Sturm der Entrüstung zusammengebraut. Mit Berichten aus ihrem Alltag und spitzzüngigen Bemerkungen kontern Wiener der Behauptung des Kanzlers. #WienStehtAuf avancierte am Freitag zum Top-Hashtag in den Twitter-Charts. 

Mehr erfahren Sie in diesem Video-Beitrag

 

Eine Auswahl der Beiträge sehen Sie hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Massive Beleidigung"

Nach Ansicht der Wiener SPÖ habe sich Kurz (ÖVP) zu einer "massiven Beleidigung" der Wiener Bevölkerung verstiegen. Der Kanzler habe einem beträchtlichen Teil der Wiener Bevölkerung unterstellt, dass sie faul wären und in der Früh nicht aufstehenwürden, zeigte sich Wiens SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak empört.

Man weise diese Beleidigung aufs Schärfste zurück: "Herr Bundeskanzler, beleidigen sie nicht die Wienerinnen und Wiener. Die Wiener Bevölkerung ist fleißig und sehr gewissenhaft." Sie habe es nicht verdient, vom österreichischen Bundeskanzler herabgewürdigt zu werden, befand die Landesparteisekretärin.

Ach, und übrigens: Auch der Kanzler schläft gerne einmal aus, wie wir seit diesem Tweet wissen: 

 

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Artikel nachrichten.at 11. Januar 2019 - 17:01 Uhr
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