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Blockchain: Ganz ohne Vertrauen geht es nicht

Oberösterreichische Forscher zeigen, dass Vertrauen in den Transaktionspartner auch im Bitcoin-Zeitalter noch erforderlich ist.

Blockchain: Ganz ohne Vertrauen geht es nicht

René Riedl (links) und Andreas Auinger Bild: FH OÖ

Die International Conference on Information Systems in San Francisco ist ist die weltweit führende Fachkonferenz im Bereich der Informationssystem-Forschung. Heuer nahmen rund 1500 Wissenschaftler aller Kontinente teil, darunter auch die beiden FH-Professoren Andreas Auinger und René Riedl des Forschungsbereichs Digital Business an der Fakultät für Management an der FH OÖ. Digital Business war denn auch neben der digitalen Transformation und innovativen Technologien einer der Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz.

Die oberösterreichischen Professoren stellten bei der Konferenz ihren Forschungsbeitrag zum Thema Blockchain vor. Die Blockchain ist eine Art digitales Grundbuch und bildet prominenterweise die Grundlage für den bankenlosen Geldtransfer mittels Kryptowährungen.

Der Beitrag von Auinger und Riedl widerlegt die bisher gültige These, dass in Blockchain-Umgebungen kein Vertrauen in den Transaktionspartner mehr notwendig ist. Konkret zeigten die beiden Forscher am Beispiel der Kryptowährung Bitcoin auf, dass in Blockchain-Umgebungen Vertrauensmechanismen sehr wohl noch eine bedeutende Rolle für das Zustandekommen von Markttransaktionen spielen. Denn wenn die Teilnehmer nicht an die Integrität von Handelsplattformen wie Bitpanda oder Coinbase glauben, werden auch signifikant weniger Bitcoin-Transaktionen getätigt als in Situationen hohen Vertrauens.

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Artikel 22. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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