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Oida! Dieses Video ist jetzt wieder in aller Munde

Wie man sich in Österreich mit nur einem einzigen Wort in so gut wie allen Lebenslagen verständlich machen kann, erklärt Ewa Placzynska in einem witzigen Facebook-Video. Jetzt wurde "Oida" zum Jugendwort des Jahres 2018 gewählt.

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Bild: Screenshot Facebook

Wir alle kennen dieses Wort: Viele von uns wollen es ja eigentlich nicht verwenden und trotzdem rutscht es ab und zu mal raus, in Momenten der Fassungslosigkeit oder der Freude. Ungewollt. Wieder andere beginnen und/oder beenden jeden Satz damit, umklammern quasi alles Gesagte mit diesem einen Wort. Es ist universeller Ausdruck, Schimpfwort und Kompliment zugleich. Es gibt wohl kaum eine Silbe, die so viel heißen kann und gleichzeitig so wenig bedeutet: "Oida".

Jugendwort des Jahres 2018

Jetzt wurde "Oida" - mit 2.606 aus 7.436 abgegebenen Stimmen - zum Jugendwort 2018 gewählt. Das genuin österreichische Wort werde schon seit längerem verwendet, der Umfang seiner Bedeutungen sei jedoch größer geworden, erklärte die Jury. Er reiche vom erstaunten Ausruf mit verschiedenen Bedeutungen bis hin zu einer wenig verhüllten Drohung.

Diese "semantische Vielseitigkeit und universelle Einsetzbarkeit in vielen kommunikativen Situationen" sei es, die es zu einem "echten Jugendwort" macht. Zum Sieg habe möglicherweise auch der Umstand beigetragen, dass ein junger Mann für die Verwendung des Wortes im Gespräch mit einem Polizisten unverständlicherweise eine Verwaltungsstrafe von 100 Euro aufgebrummt bekommen habe, führte die Jury aus (mehr darüber lesen Sie hier).

Klickhit im Vorjahr

Ein recht amüsantes Video, das derzeit auf Facebook die Runde macht, nimmt sich des kleinen Zauberwortes an. "How to speak viennese using only one word" - "Wie man wienerisch redet und dabei nur ein einziges Wort verwendet" lautet der Titel. Binnen weniger Stunden wurde der zwei Minuten lange Clip damals fast 300.000 Mal aufgerufen, 6000 Mal geteilt, mit tausenden Gefällt-Mir-Angaben versehen und ebenso oft kommentiert.

Durch die Wahl zum Jugendwort des Jahres 2018 erlebte der beinahe in Vergessenheit geratene Kurzfim wieder einen Aufschwung und wurde auf zahlreichen Social-Media-Plattformen geteilt. 

Ins Netz gestellt hat den Kurzfilm die österreichisch-polnische Schauspielerin Ewa Placzynska. Im Dirndl und mit zwei kessen Zöpfchen erklärt sie den schmunzelnden Zuschauern die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des guten alten "Oida".

Haben Sie noch nicht gesehen? Sollten Sie aber. 

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Artikel nachrichten.at 06. Dezember 2018 - 16:48 Uhr
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