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Braun Series 9 im Test: Eine perfekte Neuauflage

Die Oberklasse der Elektrorasierer gibt sich im Test keine Blöße. Wenn nur der Preis nicht wäre.

Braun Series 9 im Test: Eine perfekte Neuauflage

Glatt wie der sprichwörtliche Baby-Popo – der Series 9 macht’s möglich. Bild: Braun

Am Thema Rasur scheiden sich Männergeister. Ob nass oder trocken ist bei vielen eine Entscheidung fürs Leben. Mit dem Series 9, der im September in einer verbesserten Version erschienen ist, will Braun auch überzeugte Nassrasierer für die elektrische Rasur begeistern.

Am Gerät selbst gibt es jedenfalls nichts zu bemängeln. Der Apparat ist sehr hochwertig verarbeitet, liegt gut in der Hand und ist optimal ausbalanciert. Die Ladestation, die über eine integrierte Reinigungsfunktion für den Rasierer verfügt, wirkt schlicht aber edel.

Gute Rasur...

Worauf es aber ankommt, ist die Rasur. Braun weiß das natürlich und lässt das neue Modell nun mit 40.000 Schneidebewegungen pro Minute zu Werke gehen. Der Vorgänger hatte nur ein Viertel davon. Der schwenkbare, mit zwei Trimmerelementen und zwei Scherteilen schon fast überladen wirkende Scherkopf gleitet jedenfalls sanft und anstandslos über das Gesicht. Auch etwas längere Härchen bewältigt er mühelos. Nass kann der Series 9 ebenso verwendet werden und weiß hier ebenso zu überzeugen. Der Akku hält 50 Minuten durch, genug also für einen Urlaub ohne Ladegerät. Nach der Rasur kann der Series 9 unter der Wasserleitung abgewaschen werden, darf sogar mit unter die Dusche. Für eine gründliche Reinigung mit Alkohol ist die Basisstation zuständig.

... ist teuer

Einziger Nachteil des Rasierers ist der Preis. Das getestete Modell 9291cc ist derzeit im Handel kaum unter 400 Euro zu finden. Wer anstatt des schönen ledernen Reiseetuis eines aus Stoff in Kauf nimmt, bekommt jedoch den ansonsten identisch ausgestatteten 9290cc für weniger als 300 Euro. Das ist zwar auch noch eine stolze Summe, dafür erhält der Käufer aber ein Gerät, das die morgendliche Rasur schneller und angenehmer als die gesamte Konkurrenz gestaltet – egal ob nass oder trocken.

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Artikel Leander Bruckbög 03. Dezember 2016 - 00:04 Uhr
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