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So 2.08. | 12:00 - 12:45 | BR
natur exclusiv
Kleine Katze - Große Freiheit
In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas, mehr als acht Fahrtstunden von der Hauptstadt Georgetown entfernt, kümmert sich der junge Falton um das verwaiste Margayjunge Ocilla. Die kleine Raubkatze kann nur überleben, wenn sie für die Wildnis fit gemacht wird und in einem geschützten Naturraum ausgewildert wird. Und selbst dann ist noch nicht sicher, ob sie durchkommen wird. Margays sind kleine Raubkatzen, die hauptsächlich durch die Zerstörung der Regenwälder gefährdet sind. Sie leben meist unbemerkt in den Bäumen des Waldes. Guyana ist eines der kleinsten Länder in Südamerika, doch es besitzt wohl die intakteste Natur des Kontinents: unberührte Wälder, wilde Flüsse und starke autonome indigene Gemeinschaften, die im Parlament vertreten sind und auch Minister stellen. In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um ein verwaistes Margayjunges: Ocilla. In einer Wildtierstation landen verwaiste Jungtiere genauso wie von den Behörden beschlagnahmte oder verletzte Tiere. Ocilla ist der erste Margay, der ausgewildert werden soll. Monatelang zieht Falton mit dem kleinen Margay durch den Regenwald. Er lehrt das Tier, was er weiß. Denn er ist hier in der Wildnis aufgewachsen, er weiß wie man im Wald überlebt. Dabei nutzt er das überlieferte Wissen seines Volkes, der Wapishana. Wo immer es geht, versucht er das Verhalten der Katzenmutter zu imitieren. Da bisher nur wenig über die seltenen und scheuen Katzen bekannt ist, konzentriert er sich darauf, ihm die Gefahren zu zeigen und beizubringen, wo ein Räuber seiner Größe Nahrung finden kann. Mehrere Monate ist es nicht sicher, ob es Falton gelingen wird, die Katze fit zu machen für ein Leben in Freiheit. Der Margay muss zeigen, dass er sich ernähren und verteidigen kann.
Dokumentation, D 2019
Dauer: 45 min.
Kategorie: Dokumentation