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Sa 27.11. | 00:25 - 01:45 | arte
In meinem nächsten Leben
Im Jahr 1991 traf der belgische Filmemacher Philippe de Pierpont sechs Kinder, die auf den Straßen der burundischen Großstadt Bujumbura lebten - verschmitzt, clever und vollkommen auf sich selbst gestellt. Sie gaben sich ein großes Versprechen: ein Leben lang gemeinsam Filme machen, bis alle von ihnen gestorben wären. 27 Jahre später trafen sie sich zum vierten Mal - doch nur noch drei von ihnen sind am Leben. Ihre Freunde fielen Krieg, Armut und Unfällen zum Opfer. Die kleinen Jungen sind zu Männern geworden: Etu, Assouman und Innocent sind mittlerweile fast 40 Jahre alt - eine Ewigkeit in den Augen von Menschen, die sich sicher waren, keine 20 zu werden. Und: Ihr Versprechen gilt noch immer. Vor der Kamera hinterfragen sie ihr bisheriges Leben und schauen in die Zukunft. Sie berichten von einschneidenden Erlebnissen und Erfahrungen mit Gewalt, Hunger und Tod, aber auch von ihren Träumen und Hoffnungen auf ein besseres Leben. Die Vorstellung vom schnellen Ende prägte jedoch ihre Existenz. Als Kinder sagten sie: "Morgen bin ich tot. Also wozu Pläne schmieden?" Ist dem immer noch so, oder hat ihnen das Leben andere Wege aufgezeigt? Welche Erkenntnisse kamen mit der Reife? Der Dokumentarfilm erzählt von den Schicksalen, aber auch von glücklichen Momenten in den Leben der drei ehemaligen Straßenkinder. Die Männer träumen weiterhin von einem nächsten Leben - unter anderen Umständen …
Dokumentarfilm, B 2018
Regie: Philippe De Pierpont
Buch: Philippe De Pierpont
Musik: George Van Dam
Kamera: (Johan Legraie)
Dauer: 80 min.
Kategorie: Dokumentarfilm