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Do 25.02. | 02:15 - 03:40 | arte
Eine Pilgerreise durch Peru
Der Schamane Hipólito Peralta Ccama durchquert zu Fuß auf seiner Pilgerreise die atemberaubend schönen Landschaften der peruanischen Anden, um mit den Geistern des Wassers, der Erde und der Menschen in Verbindung zu treten. Hipólito erklärt den Glauben an die Apus, die Berggötter. Sie schützen und erziehen den Menschen. Der Schamane wandert bis zur Heimat der Apus, dem Berg Tambraico. Auf seinem Marsch kommt er durch viele verschiedene Dörfer. Jedes Dorf verehrt einen anderen Apu und Hipólito sieht, wie die Dörfer ihre Rituale im Einklang mit ihrem Glauben vollziehen. Jedes Dorf vollzieht das Ritual auf seine Art. Ihre Opferzeremonien nennen sie Pagapu, Haywarikuy oder Despacho. Die Opfergabe kann eine Orange oder auch ein Apfel sein. Manche verwenden Kerzen, andere sogar Tontöpfe, mit denen sie auf den See hinausrudern. Die Kamera begleitet den heiligen Mann beim Wandern, Meditieren, Beten und im Austausch mit Dorf- und Bergbewohnern, bei Ritualen und traditionellen Zeremonien. Hipolito erklärt, was hinter dem Glauben steckt und lässt den Zuschauer nachvollziehen, welche spirituelle Bedeutung die "Mutter Erde", er nennt sie "Pachamama", für ihren Glauben hat. Im Verlauf des spirituellen Spaziergangs wird deutlich, dass die Liebe zu "Mutter Erde" das beste Heilmittel für unsere vielerorts in Schieflage geratene Welt ist. Ein Film über die Weisheit und die uralte Kultur der Anden, verkörpert durch einen ihrer charismatischsten Botschafter.
Dokumentation, PER 2017
Regie: (Rodrigo Otero Heraud)
Dauer: 85 min.
Kategorie: Dokumentation