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FPÖ legt in Skinhead-Affäre eigenes Gutachten vor

Von nachrichten.at/apa, 04. November 2010, 13:18 Uhr
Strache hört "verdächtigen Schnaufer"
Bild: APA

WIEN. Als bewiesen sieht die FPÖ in der Skinhead-Affäre die Manipulation von Drehmaterial an. Man habe die Sequenz, die der ORF online zur Verfügung gestellt habe, auf eigene Kosten vom renommierten Fraunhofer Institut für digitale Medientechnologie in Deutschland überprüfen lassen.

Das von der FPÖ beim Fraunhofer Institut in Auftrag gegebene Gutachten würde zeigen, dass auf der Aufnahme ein "verdächtiges Schnaufen" zu hören sei. Dieses sei "in dieser Form sicher nicht getätigt" worden, so Strache. In der "Am Schauplatz"-Reportage seien genau jene acht Sekunden herausgeschnitten worden, in denen dieser "Schnaufer" zu hören sei, so Strache. In den Original-Aufnahmen (die der ORF auf seine Homepage gestellt hatte) sei das Geräusch aber zu vernehmen.

Bei diesem "Schnaufer" handle es sich um eine Tonspur, die in die Länge gezogen worden sei, so Strache. Es lasse sich nachvollziehen, dass genau in diesem Moment die Wörter "Sieg Heil" (von einem der Skinheads) gesagt wurden. Durch die Analyse des Fraunhofer-Instituts sei jedenfalls bewiesen, dass es sich bei dem "angeblichen Rohmaterial" um "bearbeitetes Material" handle, laut Strache - ein "Skandal". Damit ergebe sich die "strafrechtliche Relevanz" der Beweismittelfälschung, sagte Strache.

Im ORF weist man die jüngsten FPÖ-Vorwürfe denn auch vehement zurück. "Das ist als würde man Birnen mit Felsblöcken vergleichen", sagte ORF-Kommunikationschef Pius Strobl auf Anfrage der APA.

Eine Untersuchung auf Basis der Internet-Veröffentlichung sei wenig aussagekräftig, weil man dort die auf den Originalaufnahmen vorhandenen vier Tonspuren nicht auseinandernehmen könne. "Hätte das Fraunhofer-Institut die Originalbänder analysiert, wäre man dort zum gleichen Schluss gekommen wie der Gerichtsgutachter", argumentierte Strobl.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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Austria (2.281 Kommentare)
am 05.11.2010 00:17

die Beweismittelfälschung ja praktisch zugegeben, er ließ verlauten, man habe diese Passage nur der besseren Deutlichkeit wegen verstärkt.....
Also wurde doch manipuliert und nicht die Originalaufnahmen - wie vom ORF bisher behauptete - ins Netz gestellt.

Wer einmal lügt, dem ....

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oblio (24.920 Kommentare)
am 05.11.2010 00:26

wer glaubt denn aeinem politiker auch noch !!
glaub keinem, der kontrahenten und du bist auf dem richtigen weg !!
außer du WILLST nur deine meinung bestätigt haben !
was halt der gehirnfilter durchlässt !!
traurig

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