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Schneechaos auf Mallorca, in Italien und Kroatien

Von apa/nachrichten.at   10. März 2010 18:22 Uhr

Unwetter auf Mallarco
Mit Schnee und Sturmböen ist auf der Balearen-Insel Mallorca der Winter noch einmal zurück gekehrt.

Schnee auf Mallorca, in Kroatien und Italien statt Frühlingserwachen. Verkehrsprobleme und Stromausfälle waren die Folge.

Eigentlich sollte auf der Balearen-Insel Mallorca schon Frühling sein. Der Kälteeinbruch mit heftigem Schneefall deckte das Inselinnere heute aber mit einer Schneedecke ein. In Palma de Mallorca schmolzen die Flocken, im Inselinneren blieb der Schnee hingegen liegen. Elf Straßen seien gesperrt worden, teilte die Regionalregierung mit.

In Kroatien gab es teilweise chaotische Zustände. Zahlreiche Straßen waren unpassierbar, wodurch der Süden des Landes und manche Küstengebiete laut Medienberichten vom Landesinneren praktisch abgeschnitten waren. In der Hafenstadt Rijeka in der Kvarner Bucht wurde das Dach einer Schule vom Sturm weggerissen. Der öffentliche Verkehr in der Stadt und Umgebung kam praktisch zum Erliegen. So wurden die meisten Autobuslinien vorübergehend eingestellt. Allerdings gab es große Temperaturunterschiede: Während in Zentralkroatien Minus-Temperaturen vorherrschten, wurden an der dalmatinischen Küste bis zu elf Grad plus erwartet.

Verkehrschaos in Italien

Hunderte Autofahrer blieben auf der A24 von Rom in die Abruzzen stecken und mussten die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Weiter nördlich in Umbrien brachten Helfer Dutzende Autofahrer in Hotels unter. In einem starken Wintersturm lief nahe der süditalienischen Hafenstadt Tarent ein bulgarischer Frachter auf Grund. Für die 19-köpfige Besatzung und die Ladung bestand laut Küstenwache keine Gefahr.

In Norditalien schneite es 24 Stunden lang ununterbrochen. 1.000 Kilometer Autobahn seien betroffen, meldete die Betreibergesellschaft „Autostrada per l’Italia“ am Mittwoch. Im Apennin-Gebiet seien schon mehr als 60 Zentimeter Schnee gefallen. Ein weiterer halber Meter wurde im Laufe des Tages in Norditalien erwartet. Die Behörden mussten den Flughafen Marconi bei Bologna schließen. In Dutzenden Kommunen der Emilia Romagna, der Toskana, in Umbrien sowie in den Marken und den Abruzzen hatten die Kinder schulfrei.

Bora-Wind mit 150 km/h an slowensicher Küste

Auch Slownien kämpft mit extremen Wetterbedingungent: Schneefälle gingen in der Nacht fast im gesamten Land nieder. In der Küstenregion Primorska erreichte der orkanartige Bora-Wind bis zu 150 km/h, es wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen, da bis Donnerstag Spitzen bis zu 200 Stundenkilometer erwartet wurden.

Im Westen und Südwesten wurden Dächer abgerissen und Bäume entwurzelt. Vorerst gab es keine Berichte über Opfer. Rund um die westslowenische Stadt Nova Gorica (Neu Görz) fiel der Strom aus, viele Schulen und Kindergärten blieben geschlossen.

Seit Dienstagabend war der Hafen Koper für den Schiffsverkehr gesperrt. An der Adriaküste gab es bis zu drei Meter hohe Wellen. Auch einige Straßen, wie die Autobahn zwischen Koper und Ljubljana und die Schnellstraßenverbindung nach Nova Gorica, wurden wegen des Sturms gesperrt.

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