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Nach Geröllsturz: Felbertauern Ende September wieder offen

MATREI. Nachdem die Felbertauernstraße am 14. Mai auf 95 Meter Länge komplett zerstört wurde, soll sie bis Ende September wieder befahrbar sein.

Felbertauernstraße

Anblick der nach einem Hangrutsch blockierten Felberntauernstraße bei Matrei. Nach ersten Schätzungen der Landesgeologen sollen bis zu 35.000 Kubikmeter Geröll und Erdreich in Bewegung geraten sein und die Lawinengalerie auf einer Länge von 95 Meter komplett zerstört haben. Bild: APA

Am Fahrplan festhalten wollen die Verantwortlichen der Felbertauernstraßen AG in Osttirol, laut Vorstandsdirektor Karl Poppeller visiere man die Wiederinbetriebnahme mit Ende September an. Dies hänge aber auch von der Beschaffenheit des Fahrbahnaufbaus ab.

Die von der Landesregierung angekündigte Realisierung einer Ersatzstraße unterhalb der Hauptstraße soll wie vorgesehen bis Ende Juli über die Bühne gehen. Sollte sich jedoch herausstellen, dass an der Hauptstraße auch der "bergseitige Teil" des Fahrbahnaufbaus schwerbeschädigt wurde, könne es laut Poppeller auch zu Verzögerungen kommen. Voraussetzung dafür, dass die Ersatzstraße mit Ende Juli in Betrieb gehen könne, sei der rasche Abschluss der behördlichen Verfahren. Der Vorstandsdirektor rechnete dabei mit rund eineinhalb Monaten Bauzeit.

Am 14. Mai waren rund 35.000 Kubikmeter Geröll und Fels auf die Felbertauernstraße gestürzt. Dabei wurde eine Lawinengalerie auf einer Länge von 95 Metern komplett zerstört. Zunächst war nicht ausgeschlossen worden, dass es Verschüttete gibt. Bei der Polizei gingen bisher jedoch keine Vermisstenmeldung ein.

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Artikel nachrichten.at/apa 10. Juni 2013 - 12:44 Uhr
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