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Mattighofen feiert „Germany’s next Topmodel“ Alisar

MATTIGHOFEN. Nach ihrem Sieg bei „Germany’s next Topmodel“ herrscht in Alisars Heimatgemeinde Mattighofen große Freude. „Sie hat sehr verdient gewonnen“, findet Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer, der selbst vor dem Fernseher fleißig mitgefiebert hat.

Die dreiköpfige Jury aus Heidi Klum, Fotograf Christian Schuller und Qualid »Q« Ladraa hoben als ausschlaggebenden Grund für den Sieg von Alisar hervor, dass diese im Verlauf der Staffel ihre Schüchternheit überwunden habe. Bild: EPA

Die Gemeinde will ihre schöne Einwohnerin auch gebührend feiern - wie und wann, ist aber noch offen.

294.000 Zuschauer verfolgten Alisars Sieg

Der Triumph der 21-Jährigen hat neben den Bürgermeister auch zahlreiche Österreicher vor den Schirm gelockt. 294.000 Zuschauer
verfolgten im Schnitt die Live-Finalshow auf ProSieben. Damit hängte der deutsche Privatsender ORF 1 ab: Der Sender übertrug um 20.15 Uhr das Eröffnungskonzert der Fußball WM in Südafrika unter dem Motto „Willkommen Südafrika“, was durchschnittlich 216.000 Zuseher interessierte.

Die aus Syrien stammende Alisar hatte sich bei der Show beworben, um ihrer nur von einer Frührente lebenden Mutter und ihren drei Geschwistern ein besseres Leben zu ermöglichen. Dafür überwand sie im Laufe der Staffel tapfer ihre Schüchternheit und mauserte sich zur einer der Favoritinnen. Nun winkt ihr eine gut bezahlte Karriere als Fotomodel.

"Nicht ohne"

Dass eine Österreicherin ausgerechnet „Germany’s next Topmodel“ wird, sei „nicht ohne“, freut sich Schwarzenhofer. Für Mattighofen sei Alisars Sieg jedenfalls „eine starke Sache“. Dabei sei die Familie erst vor einigen Monaten aus dem Nachbarort Schalchen in seine Gemeinde gezogen.

Gemeinde muss sich nach Topmodel richten

Die 22-Jährige soll gebührend gefeiert werden, verspricht der Bürgermeister. Ein guter Termin wäre das Stadtfest am 3. Juli. „Aber da müssen wir uns nach ihr richten“, lässt er noch alles offen, denn als Topmodel dürfte Alisar wohl bald einen vollen Terminkalender haben.

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Artikel apa/nachrichten.at 11. Juni 2010 - 14:47 Uhr
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