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Luger will mit Privatgeld Nachtwächter retten

LINZ. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) will die durch einen Rechtsstreit gefährdeten Führungen des "Nachtwächter zu Lintze" retten und greift dazu in seine private Geldtasche.

Nachtwächter

Wolfgang Liegl bot Nachtwächter-Führungen durch Linz an. Bild: Weihbold

Zusammen mit anderen bringt Luger 4000 Euro für ein Konkursverfahren des Mannes auf.

Hintergrund der Hilfsaktion sind laufende Rechtsschritte einer Fremdenführerin, die den Nachtwächter als unerlaubte Konkurrenz einstuft. Das brachte dem Mann etliche Strafen in der Gesamthöhe von 100.000 Euro und nunmehr die Insolvenz ein. Ihm fehlen allerdings 4000 Euro, die notwendig wären, um das Konkursverfahren zu eröffnen. Ohne dieses würde er den Gewerbeschein verlieren, den er braucht, um seine Führungen weiter durchführen zu können.

"Die sehr beliebten Nachtwächterführungen müssen der Stadt Linz erhalten bleiben", argumentiert Luger. Als Privatperson wird er zusammen mit anderen, die nicht genannt werden wollen, den erforderlichen Betrag von 4.000 Euro aufbringen, kündigte er in einer Presseaussendung am Freitag an. Diese finanzielle Hilfe sei keine Förderung der Stadt Linz, sondern stamme ausnahmslos aus Privatmitteln der Unterstützer. Der Bürgermeister appelliert zudem an die handelnden Personen, die "unsäglichen Anfeindungen" gegenüber dem "Nachtwächter zu Lintze" endlich einzustellen. "Unser Nachtwächter trägt zur Belebung der Innenstadt bei. Er ist inzwischen zur Institution geworden."

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Artikel nachrichten.at/apa 10. Oktober 2014 - 12:14 Uhr
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