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Letzter Eurofighter landet heute

ZELTWEG. Der 15. und damit letzte Eurofighter wird heute, Donnerstag, nach Österreich überstellt und soll gegen 15 Uhr in Zeltweg landen. Das gab Oberstleutnant Karl Krainer bekannt.

Eurofighter

Bild: APA (Archiv/Bundesheer)

Ursprünglich hätte der letzte Flieger erst am morgigen Freitag eintreffen sollen, Gründe für die plötzliche Terminverschiebung sind nicht bekannt. Eine Feier oder Zeremonie wird es laut Krainer in Zeltweg nicht geben, auch Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) wird nicht erwartet.

Einführungsphase "sehr positiv"

Der letzte von 15 Eurofightern wird in einigen Wochen einsatzbereit sein. Der Flieger müsse nach seiner Ankunft ins Logistiksystem integriert werden, erklärte Brigadier Rupert Stadlhofer, Kommandant der Luftraumüberwachung. Derzeit seien 13 Eurofighter in Verwendung. Die Bilanz der „Einführungsphase“ ist für Stadlhofer „sehr positiv“, mehrere Einsätze hätten schon stattgefunden.

Die Eurofighter werden nicht sofort nach ihrer Lieferung in Betrieb genommen. Nach der Übernahme folge die sogenannte „Nationalisierungsphase“, die einige Wochen dauern könne, so Stadlhofer. Zurzeit befindet sich der 14. Eurofighter in diesem Prozess, erst wenn dieser abgeschlossen ist, beginnt die Phase auch für den letzten Flieger.

Mit den Ergebnissen der Einführungsphase ist Stadlhofer bisher zufrieden: Für heuer erwarte man 1.000 absolvierte Flugstunden, man sei dabei auch „gut im Rennen“. Insgesamt könnten die Eurofighter seit ihrem Einsatzbeginn in Österreich im Juli 2007 schon mehr als 1.000 Flugstunden verbuchen, betonte Stadlhofer. Man sei „absolut im Zeitplan im Ausbildungsstand der Piloten und dem Verfügbarmachen von Flugstunden“.

„Mehrmals“ seien die Eurofighter bisher auch zu „Priorität Alpha Einsätzen“ ausgerückt, erzählt Stadlhofer. Bei diesen Einsätzen gehe es entweder darum, Flugzeuge zu identifizieren beziehungsweise zu intervenieren, wenn keine Funkverbindung möglich ist. Auch ist es Aufgabe der Eurofighter, Maschinen, die keine Genehmigung zum Überflug haben und somit den österreichischen Luftraum verletzen, abzufangen. Erstmals mit Überschallgeschwindigkeit waren zwei Eurofighter im Mai dieses Jahres unterwegs, als sie eine russische Passagiermaschine zwischen Wien und dem Neusiedlersee abfangen mussten, weil der Funkkontakt verloren worden war.

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Artikel apa/ nachrichten.at 24. September 2009 - 12:32 Uhr
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