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Immer wieder kommen Kinder bei Bränden ums Leben

Von apa/nachrichten.at   09. Juli 2009 14:30 Uhr

WIEN. Immer wieder kommt es in Österreich zu Bränden, bei denen Kinder ums Leben kommen. Im Folgenden eine Chronologie der vergangenen zehn Jahre:

24. Dezember 1999: Beim Brand eines Einfamilienhauses in Zell am See (Pinzgau) stirbt die zwölfjährige Tochter einer Wiener Medizinerfamilie. Ihre Eltern sowie die drei Geschwister (7, 15 und 21 Jahre alt) können rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

30. Jänner 2000: Ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Bub kommen beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Bruck a.d. Mur ums Leben. Ein Rettungsversuch der Mutter scheitert.

3. Oktober 2000: Für ein dreijähriges Zwillingspärchen kommt bei einem Wohnungsbrand in Unterpurkla (Bezirk Radkersburg) jede Hilfe zu spät. Ihre sechsjährige Schwester verständigt zwar die Eltern, die die Buben noch aus dem Feuer holen, Wiederbelebungsversuche sind aber zwecklos.

19. November 2000: In Reisenberg (Bezirk Baden) finden vier Mädchen beim Brand eines Holzhauses den Tod. Die Kinder sind im ausgebauten Dachgeschoß von den Flammen eingeschlossen, ihre Eltern können sich ins Freie retten.

20. Dezember 2001: Bei einem Zimmerbrand in Eggerding (Bezirk Schärding) stirbt ein elf Monate altes Mädchen. Auch für seine Mutter kommt jede Hilfe zu spät.

13. Dezember 2002: In Hittisau im Bregenzerwald überrascht ein Feuer eine Familie im Schlaf. Der Mutter gelingt es, ihren Mann und den 15-jährigen Sohn rechtzeitig zu wecken. Der Zugang zum Zimmer der neunjährigen Tochter ist jedoch durch die Flammen versperrt. Die Feuerwehr kann das Mädchen nur noch tot bergen.

16. Februar 2003: Beim Brand eines Wohnhauses in Neudörfl (Bezirk Mattersburg) wird ein dreijähriger Bub im Schlafzimmer seiner Eltern von einem Feuer eingeschlossen. Die Feuerwehr braucht mehrere Versuche um das Kind zu bergen, trotz mehrerer Wiederbelebungsversuche stirbt es noch am selben Tag im Krankenhaus. Vermutlich hatte das Kind zuvor mit einem Feuerzeug gespielt.

3. Juli 2003: In Wolfsberg wird eine Vierjährige von einem Nachbarn in letzter Sekunde aus dem brennenden Kinderzimmer gerettet. Ihre zweijährige Schwester wird erst bei den Löscharbeiten von der Feuerwehr tot aufgefunden.

14. Dezember 2003: Ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Frankenburg (Bezirk Vöcklabruck) schneidet den Bewohnern den Fluchtweg ab. Eine hochschwangere Frau und ihr eineinhalbjähriges Mädchen werden Opfer der Flammen.

14. Juni 2004: Ein Zimmerbrand im zweiten Stock eines Hauses in Weiler (Bezirk Feldkirch) kostet einer behinderten 13-Jährigen das Leben. Ihre zwei ebenfalls behinderten Geschwister können von den Eltern gerettet werden.

18. Juni 2005: Nach einer Explosion in einer Pizzeria in Wagna (Bezirk Leibnitz) bricht ein Brand aus. Zwei Buben im Alter von vier und fünf Jahren, die mit ihrer Familie über dem Lokal wohnen, kommen bei dem Feuer ums Leben. Die Eltern der Kinder sowie ihr einjähriger Sohn können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

30. April 2009: Ein zweijähriger Bub und ein vier bis fünf Monate altes Mädchen werden bei einem Feuer in einer Wohnung in Wien-Meidling leblos von der Feuerwehr in einem Zimmer gefunden. Zuvor hatte die Mutter versucht, die Kinder durch das Fenster zu retten, was ihr jedoch nicht gelang. Die beiden sterben im Krankenhaus.

9. Juli 2009: Bei ein Brand in einem Haus in Gänserndorf sterben zwei kleine Kinder. Ein Mädchen und ihr Bruder können trotz sofortiger Maßnahmen nicht wiederbelebt werden.

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