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Heta - Pühringer: "Möglichstes tun, um Landes-Hypo nicht zu schaden"

Von nachrichten.at/apa   03. März 2015 17:47 Uhr

Pühringer: "Nachverhandeln ist nicht nötig"
Landeshauptmann Josef Pühringer

LINZ. Im Fall von Zahlungsverpflichtungen für die Hypo OÖ nach dem vorläufigen Zahlungsstopp der Bad Bank Heta kündigt LH Josef Pühringer (ÖVP) an, jede Regressmöglichkeit gegen das Land Kärnten zu prüfen.

Es sei bedauerlich, dass man womöglich Opfer des Skandals werde, erklärte Pühringer am Dienstag. "Wir werden unser Möglichstes tun, dass unsere Landes-Hypo hier zu keinem Schaden kommt."

Die Hypo Oberösterreich habe gegenüber der Heta keine nennenswerten direkten Forderungen, so Pühringer. Kernthema seien die über die Pfandbriefbank und entsprechend dem Gesetz solidarisch behafteten Anleihen. Insgesamt bestünden aktuell bundesweit rund 1,2 Millarden Euro aus aushaftenden Emissionen, die die Pfandbriefstelle für die Heta emittiert hat. Noch 2015 werde eine größere Fälligkeit im Ausmaß von 600 Millionen Euro anstehen, die die Hypo Oberösterreich mit einem Erfordernis von etwa 80 Millionen Euro treffen könnte. Auf die gesamte Laufzeit könnte in Summe ein Erfordernis von bis zu 150 Millionen Euro fällig werden, so der Landeshauptmann.

Es gelte nun, in einem Schulterschluss der Länder eine gemeinsame Vorgangsweise zu vereinbaren. Pühringer kündigt eine enge Abstimmung mit den anderen Bundesländern im Zuge der außerordentlichen Sitzung der Finanzreferenten morgen, Mittwoch, an.

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