Griechenland: Graben gegen Flüchtlinge
ATHEN. Griechenland will einen 30 Meter breiten und sieben Meter tiefen Graben entlang der 120 Kilometer langen türkischen Grenze graben. Damit will das EU-Land den Massenansturm an Migranten nach Griechenland bremsen.
Der Bau des Grabens soll schon seit Dezember 2009 geplant worden sein, berichtete die griechische Tageszeitung "To Vima" am Donnerstag. Befohlen habe den Bau der griechische Generalstab - zur Landesverteidigung. Verantwortlich ist laut Bericht des Blattes der griechische Generalstabschef Frangoulis Frangos. Er habe den Bau befohlen. Die Arbeiten an dem 30 Meter breiten und sieben Meter tiefe Graben sind laut Angaben des Militärs vor rund einem Jahr angelaufen. Man habe bereits den ersten Abschnitt bei dem Ort Orestiada im Norden der Grenze fertigstellen können - rund 14,5 Kilometer seien bereits unpassierbar.
Das griechische Militär habe sich für den Graben auf die Arbeitskraft von rund 450 Soldaten und 12 Offizieren gestützt. Griechische Online-Zeitungen veröffentlichten Fotos des Generalstabschefs bei einer Besichtigung der Arbeiten, die unter Einsatz von schwerem Gerät durchgeführt werden.
Zwischen Griechenland und der Türkei gibt es einen Jahrzehnte währenden Streit um den Verlauf der gemeinsamen Grenze. Laut Angaben der griechischen Behörden sind im Jahr 2010 mehr als 120.000 Flüchtlinge und Einwanderer in Griechenland eingetroffen. Die deutsche Tageszeitung "taz" hatte die Grenze Griechenlands zur Türkei kürzlich unter Berufung auf griechische Grenzpolizisten als "größtes Loch in Europas Außengrenze" bezeichnet. Ende 2010 hatte die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX darum rund 175 Polizeibeamte an die Grenze entsandt.
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisierte den Bau als Zeichen griechischer Hilflosigkeit. Der Staat sei seit langem administrativ und politisch unfähig, ein menschenwürdiges Asylsystem aufzubauen, so die Organisation am Donnerstag in einer Aussendung. Der Graben stehe für eine "Vertiefung der Gräben in Richtung Türkei und eine Verbeugung vor nationalistischen Strömungen" in Griechenland.
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woher haben die Griechen das notwendige Geld? Aus der EU?
in den nächsten jahren eine wahrer flüchtings-tsunami über europa hereinbrechen wird!
die URSACHEN hätten längst bekämpft werden können ...
mit den folgen werden (vor allem) wir in europa für lange, lange zeit leben müssen!
wer da wohl gar nicht soviel dagegen hat???
aber wir sprechen es besser nicht aus.
hätte österreich schon vor jahren benötigt, ein blick ins land zeigt uns leider, wer bei uns jetzt das sagen hat!
..und hat jetzt unter dem Rettungsschirm wieder frisches Geld zum Verschleudern.
gefüllt mit krokodilen, säure, sprengfallen oder was?
wo sind iwr denn in der antike?
an einer stelle mit dreck augeschüttet und drübermaschiert.
was soll den das sein?
...das sieht eher einen massengrab gleich.
...wie unseren Feuerkogel:
die Grenze zwischen Griechenland und Türkien ist nicht 120 m, sondern 120 km lang!
wüßte er auch, wer hier wieder einmal gar nix verstanden hat.
Und das mit unheimlicher Schnelligkeit.
Du verstehst nachweislich rein gar nichts von wirtschaftlichen Dingen
- und ich halt nicht das wirre Gesumpere von deinem Spezi Feuerkogel
...anraten eines leses ausgebessert. ursprünglich stand 120 meter.
darum mein posting.