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Formel 1: Mercedes dominierte Spielberg-Auftakt

Von nachrichten.at/apa   19. Juni 2015 12:01 Uhr

Nico Rosberg
Nico Rosberg war Trainingsschnellster.

SPIELBERG. Mercedes hat am Freitag wie erwartet das erste freie Training für den Formel-1-Grand-Prix von Österreich dominiert.

Vorjahressieger Nico Rosberg war auf dem Red Bull Ring in Spielberg in 1:10,401 Minuten der Schnellste. Weltmeister und WM-Leader Lewis Hamilton verlor als Zweiter drei Zehntelsekunden auf seinen Stallrivalen.

Ferrari-Star Sebastian Vettel wurde von technischen Problemen zurückgeworfen. Sein Teamkollege Kimi Räikkönen deutete als Dritter aber einmal mehr die Konkurrenzfähigkeit von Ferrari an. Der Rest des Feldes lag bereits über eine Sekunde zurück. Die Red-Bull-Piloten Daniil Kwjat und Daniel Ricciardo landeten hinter dem Vorjahresdritten Valtteri Bottas im Williams und Felipe Nasr im Sauber auf den Plätzen sechs und sieben.

Sowohl Kwjat als auch Ricciardo werden in der Startaufstellung um zehn Positionen zurückversetzt. Bei beiden kommt im Lauf des Wochenendes ein fünfter Motor zum Einsatz, bestätigte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko. Alle Antriebskomponenten sind pro Jahr nur viermal straffrei verfügbar. Auch McLaren steht eine entsprechende Strafe bevor.

Kwjat war bei vergleichsweise spärlich besetzten Tribünen um kurz nach 10.00 Uhr der erste Pilot auf der nach nächtlichem Regen rechtzeitig aufgetrockneten Strecke. Für den ersten Zwischenfall sorgte Vettel, der seinen Ferrari bereits nach 22 Minuten und vier Runden abstellen musste. Bei den Vorderreifen war Rauch aufgestiegen. Es soll sich um ein Übertragungsproblem gehandelt haben.

Zahlreiche Fahrer waren in weiterer Folge neben der Strecke. Bei lediglich 16 Grad war es offensichtlich schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen und schnell das Limit zu finden. Entsprechend viele Runden wurden zur Freude der Fans abgespult - die meisten, nämlich 38, von Toro-Rosso-Youngster Max Verstappen (8.). Auch Rosberg kam auf 36 Umläufe.

Für eine Schrecksekunde sorgte Williams-Pilot Felipe Massa. Der Brasilianer hätte in der Boxengasse beinahe Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene überfahren, bremste aber gerade noch rechtzeitig. Am Ende gab es für Massa, der im Vorjahr in der Steiermark überraschend Pole Position geholt hatte, im Training Rang neun. Am Nachmittag (14.00 Uhr/live ORF eins) stand eine weitere Session auf dem Programm.

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