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FC Barcelona: 430 Millionen Euro Schulden

Nach Angaben der Buchprüfer haben sich die Nettoschulden des FC Barcelona während der Amtsführung Laportas in den vergangenen zwei Jahren auf rund 430 Millionen Euro verdoppelt. In der vorigen Saison hatte der Club rund 100 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben.

Fast 70 Millionen Euro verschlang allein die Verpflichtung des Schweden Zlatan Ibrahimovic, der jedoch bei den Katalanen nicht glänzte. Er wurde schließlich für sehr viel weniger Geld an den AC Milan verkauft. Alles in allem habe dieses Geschäft Barca einen Verlust von 37,2 Millionen Euro beschert, erklärten die Buchprüfer. So habe Ibrahimovics Manager acht Millionen Euro Honorar kassiert.

Trotz der hohen Schulden hatte der FC Barcelona im Mai für 40 Millionen Euro Nationalstürmer David Villa von Valencia geholt. Dafür wurden Yaya Toure an Manchester City (24 Millionen Euro) und Dmitri Tschigrinski an Schachtjor Donezk (15 Millionen Euro) verkauft. Luft verschaffte sich Barca auch mit einem 155 Millionen Euro schweren Kredit. „Der garantiert uns wirtschaftliche Solidität“, sagte Rosell. „Wir müssen optimistisch in die Zukunft schauen“, forderte er. Das Ziel sei ein Umsatz von 500 Millionen Euro im Jahr. Sein Vorgänger Laporta, dessen Amtszeit Ende Juni abgelaufen war, ist inzwischen in die Politik gegangen. Als Kandidat bei den Regionalwahlen tritt er für die Unabhängigkeit Kataloniens ein.
 

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Artikel nachrichten.at/apa 16. Oktober 2010 - 21:30 Uhr
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