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Dammbruch nach Erdbeben auf La Palma

Von nachrichten.at/apa   17. April 2011 15:08 Uhr

SANTA CRUZ. Millionen Hektoliter Wasser strömten in Bananen-Plantagen, nachdem nach einem Erdbeben bei La Palma ein Staubecken gerissen war.

Allerdings war zunächst unklar, ob das Beben auf der kanarischen Ferieninsel die Ursache des Dammbruchs war. Menschen kamen bei dem Unglück nicht zu Schaden.

Wie das spanische Geografie-Institut am Sonntag mitteilte, war mehr als 100 Kilometer nördlich der Insel ein Beben der Stärke 3,9 registriert worden. Aufgrund der Entfernung seien die Erschütterungen für die Bevölkerung nicht spürbar gewesen.

Wenig später strömten aus dem Staubecken Laguna de Barlovento große Wassermassen zu Tal. Zwei Familien verließen vorsichtshalber ihre Wohnhäuser. Wie die Online-Zeitung laopinion.es berichtete, kann die Ursache des Dammbruchs erst festgestellt werden, wenn alles Wasser abgeflossen sei. Der Becken ist mit einem Fassungsvermögen von 25 Millionen Hektolitern das größte der Insel.
 

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