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Glücksmomente

Was macht den Sommer so unvergleichlich und unvergesslich? Meist sind es nicht die großen Reisen, sondern die kleinen Dinge. Bild: Ralf Hochhauser

22 Glücksmomente

Was macht den Sommer so unvergleichlich und unvergesslich? Meist sind es nicht die großen Reisen, sondern die kleinen Dinge. Das Glück liegt manchmal vor der Haustür – man muss nur richtig hinsehen, denken sich Claudia Riedler und Barbara Rohrhofer.

Von Claudia Riedler und Barbara Rohrhofer, 07. Juli 2018 - 00:05 Uhr

Endlich Ferien! Was gibt es Schöneres, als im Terminkalender zwei, drei oder gar vier Wochen Urlaub eingetragen zu haben? Aber auch der ganz normale Alltag fühlt sich im Sommer besser an. Schon frühmorgens wird man von Sonnenstrahlen wachgeküsst, die Menschen sind freundlicher, die Schuhe bequemer, und das Leben ist ein kleines bisschen leichter.

 

1 Sonnenblumen: Zum Sommer gehören Blumen – die im eigenen Garten genauso wie jene auf den Wiesen. Eine echte Augenweide sind derzeit die Sonnenblumen, die ganze Felder in sattes Gelb tauchen und ihre Blüten unbeirrt der Sonne entgegenstrecken. Einfach anschauen, pflücken und sich daran erfreuen!

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Bild: dpa

2 Picknick: Zu keiner Jahreszeit lässt es sich im Freien so genüsslich feiern, essen, leben und lieben. Ein lauschiges Platzerl, eine Decke, zwei Teller, zwei Gläser, Brot, Käse, Wurst, Wein und der Lieblingsmensch. Und schon ist das Picknick perfekt.

3 Sommermelodie: Keine Sommerstimmung in Sicht? Da gibt’s Abhilfe, zumindest in musikalischer Art und Weise. Die Mostviertler "Quetschwork Family" kann graue Launen heilen. Ihr Patentrezept? Das Lied "Wenn da Summa beginnt". Anhören dringend empfohlen!

4 Sternderl schauen: Was gibt es Romantischeres, als in einer lauen Sommernacht den Sternenhimmel zu beobachten – und sich bei jeder Sternschnuppe etwas zu wünschen. Denn mit jeder Schnuppe geht ein Wunsch in Erfüllung, vorausgesetzt, man verrät ihn nicht – so der Aberglaube, der viele Jahrhunderte alt ist. Woher er kommt, ist unbekannt. Doch es gibt eine mögliche Erklärung: In den Sternen sahen die Menschen einst göttliche Lichtfunken am dunklen Firmament. Die über das Nachtblau ziehenden Sternschnuppen interpretierte man als Dochte, die den Engeln beim Putzen der Himmelskerzen herunterfielen. Und so hoffte man auf göttlichen Beistand oder einen Engel an der Seite, wenn man beim Anblick einer Sternschnuppe einen stillen Wunsch äußerte. Die beste Chance, den Meteorstrom der Perseiden (also viele Sternschnuppen) zu sehen, hat man Astronomen zufolge am 13. August.

5 Mostbauer: Gehen wir heute zum Mostbauern? Diese Frage lässt sich nur mit "Jaaaa!" beantworten. Laue Sommerabende laden ja förmlich dazu ein, sie im Freien zu verbringen. Ein guter Ort dafür sind die Mostbauern im Land. Bei Mixbroten und einer g’spritzten Halben Most lässt es sich ganz herrlich über das Leben philosophieren.

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Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr!

 

6 Strohhüte: Im Alltag trägt man selten Strohhüte. Sobald aber das Wochenende ansteht oder der Koffer für den Urlaub gepackt wird, kommt er ins Spiel. Vielfach ist er ja auch ein Erinnerungsstück an eine längst vergangene Reise. In jedem Fall ist der Strohhut aber der perfekte Schutz vor der Sonne. Auch Topmodel Alessandra Ambrosio hat am Strand immer einen dabei.

7 Luftig schlafen: Ob man lieber bei gekipptem, offenem oder geschlossenem Fenster schläft, ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. In lauen Sommernächten ist die kühle Brise durch weit geöffnete Fenster aber eines der sichersten Schlafmittel. Oder man schnappt seine Matratze und bettet sich auf den Balkon oder die Terrasse. Dann ist vielleicht auch das Sternderlschauen inklusive.

8 Fruchtgenuss: In der Wachau sind die Marillen reif! Die beste Zeit, um die süßsaure Frucht zu verarbeiten. Am besten in Marmelade und Sirup. Gemischt mit Sekt schmeckt er garantiert nach Sommer. Aber auch mit kaltem Sprudelwasser aufgespritzt, ist der orange Saft eine wahre Gaumenfreude.

9 Vorfreude: Wenn uns schöne Ereignisse bevorstehen, hebt allein die Aussicht auf glückliche Tage unsere Stimmung. Auch nach den Erkenntnissen der Forscher ist die Vorfreude die schönste Freude. In Bezug auf einen Urlaub bedeutet das: Mit der Vorfreude beginnt schon die Erholung. So haben holländische Wissenschaftler 1530 Niederländer befragt und dabei festgestellt: Künftige Urlauber sind glücklicher als Menschen, denen kein Urlaub bevorsteht. Etwa acht Wochen hält das Hochgefühl an, bis zum Ende des Urlaubs. Weil die Vorfreude der wichtigste Teil des Urlaubs ist, empfehlen die Wissenschaftler deshalb mehrere Kurztrips im Jahr statt eines mehrwöchigen Urlaubs. Ein Forscherteam in Kalifornien hat auch herausgefunden, dass freudige Erwartung die Stresshormone reduziert.

10 Postkarten: Für viele gehört das Schreiben von Postkarten genauso zum Urlaub wie der Sand zum Meer. Darf man den Umfragen glauben, greifen fast die Hälfte aller österreichischen Urlauber auf Reisen zu Stift, Postkarte und Briefmarke und schreiben den Lieben zuhause, wie das Wetter ist, ob das Essen schmeckt oder einfach nur liebe Grüße. 70 Prozent aller Karten, die meist aus dem Sommerurlaub geschrieben werden, gehen laut einer Studie an Eltern, Schwiegereltern und Freunde. Pro Reise sind es dann aber im Schnitt immer noch vier Postkarten, wobei auf den meisten Karten der gleiche Text steht. Egal, ob man eine schreibt oder eine bekommt: Die selbstgeschriebenen Grüße aus dem Urlaub machen immer Freude.

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Bild: Weihbold

 

11 Duft von Basilikum: Das frische Basilikum wächst und gedeiht auf der Fensterbank. Allein der Duft erinnert an Urlaub – und erst der Geschmack! Rezept-Tipp für die Ferien: Sandwich Caprese. Dazu einfach ein Ciabatta-Brötchen mit Tomaten- und Mozzarella-Scheiben belegen, frische Basilikumblätter dazu und mit Kräutersalz würzen. Schmeckt auch getoastet herrlich!

12 Farbkleckse: Zeigt her eure Füße, heißt es im Sommer, und deshalb widmen sich die meisten nun auch verstärkt der Fußpflege. Ein bunter Nagellack gehört dazu. Wer mit der Mode gehen will, lackiert die Nägel heuer tannengrün oder neongelb. Das sagen die Modeexpertinnen in der "Vogue". Dort kann man auch nachlesen, dass dieselbe Nagellackfarbe auf Händen und Füßen eher nicht so angesagt ist. Moderner wäre es, die Fußnägel farbig zu lackieren und die Fingernägel "nude" zu belassen.

13 Barfuß gehen ist nicht nur sehr gesund für die Füße. Auf warmem Sand, saftigem Rasen oder in einer Regenpfütze nach einem Sommergewitter stellen sich auch ganz schnell sommerliche Gefühle ein. Der Volksmund sagt: In allen Monaten ohne "r" darf man barfuß gehen.

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Bild: OON

 

14 Sprung vom Turm: Im Freibad vom Zehnmeterturm zu springen, das trauen sich vielleicht nur die ganz Mutigen. Es ist aber fast genauso schön, wenn man sich vom Dreimeter- oder Einserbrett hinunterwagt. Oder man schaut einfach nur zu, wenn die Könner ihre Salti, Schrauben und Bomben zeigen – ohne Publikum ist das auch für sie nur halb so lustig.

15 Heiß am Steg: Bibbernd klettern die Kinder nach dem Schwimmen aus dem Wasser und tun genau das Richtige, um sich aufzuwärmen: Sie legen sich auf den heißen Holzsteg oder den Betonuntergrund im Freibad. Uns Erwachsene wärmt das sogar von außen und von innen – weil es Kindheitserinnerungen an unbeschwerte Sommertage wecken kann.

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Bild: Weihbold

 

16 Tomaten aus dem eigenen Garten: Die ersten werden in diesen Tagen reif, und sie schmecken einfach fantastisch – nach Sonne, nach Kindheit, nach Lebenslust. Besser geht’s einfach nicht.

17 Hängematte: Schaukeleinheiten in der Hängematte oder im Hängesessel im Garten oder auf der Terrasse garantieren entspannte Stunden. Sehr gut kombinierbar mit einem guten Buch.

18 Sommerbuch: Der Bestseller "Ans Meer" gehört in diesem Sommer in jede Hängematte und in jeden Reisekoffer. Ein herzerwärmendes Buch voller Humor über eine bunt gemischte Schar von Fahrgästen auf ihrer Reise in den Süden. (Buchtipp: René Freund: Ans Meer, Deuticke-Verlag, 139 Seiten, 16,50 Euro)

19 Eis am Stiel: Auch wenn man das ganze Jahr Eis essen kann, im Sommer schmeckt es doch am besten. Wer es selbst macht, die Creme in Förmchen füllt und vor dem Frieren Stiele hineinsteckt, kann erstens seine ganz persönliche Geschmacksrichtung kreieren. Außerdem steigert das Warten auf den perfekten Frostzustand die Vorfreude aufs Eis. Fürs Eis am Stiel eignen sich Fruchtsäfte mit ganzen Obststücken genauso wie Joghurt oder Oberscremes.

20 Ukulele spielen: Die kleine Schwester der Gitarre ist derzeit voll angesagt. Sie hat nur vier Saiten, ist viel leichter und auch günstiger. Ob am Strand oder am Lagerfeuer, Ukulele spielen macht gute Laune. Es ist auch nicht besonders aufwändig, ein paar Griffe zu erlernen. Musikerin und Ukulele-Fan Bettina Schipp vom Linzer Notenladen hält Workshops fürs Zupfen und Begleiten – für Anfänger und Fortgeschrittene (www.linzernotenladen.at).

21 Fußketterl tragen: Sie sind das Lieblings-Accessoire des Sommers – die klimpernden Fußkettchen, die man sich um den Knöchel wickelt. Meistens kauft man sie aus einer Urlaubslaune heraus und verstaut sie danach für den Rest des Jahres wieder in einer Schublade. Seit einiger Zeit sind sie angeblich auch wieder in Mode. Aber egal – im Urlaub oder beim Sommerfest in der Nachbarschaft machen die zarten Ketterl immer einen schlanken Fuß.

22 Kühle Drinks: Auf dem Liegestuhl, am Pool oder im schattigen Gastgarten schmecken jetzt die kühlen Getränke am besten. Auch heuer erleben die Klassiker wie etwa das Gin Tonic eine Renaissance. Dazu eine Scheibe von der Gurke, und fertig ist das Urlaubsgefühl.

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Bild: Weihbold

Rosé-Wein versetzt einen in Windeseile – zumindest gedanklich – nach Südfrankreich.

Wer’s lieber alkoholfrei mag, mixt seine Limonade mit Ingwer und Minze und dekoriert sie mit frischen Kräutern. Oder trinkt einfach einen Eiskaffee mit Schlagobers-Häubchen. Da wird einem trotz all der Abkühlung wieder ganz warm ums Herz.

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