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Opernball in oberösterreichischer Hand Die Santners gestalten die Eröffnung

Premiere für Christoph und Maria Santner – die Geschwister aus Sipbachzell in der Wiener Staatsoper Bild: Wiener Staatsoper / Ashley Taylor

Opernball in oberösterreichischer Hand: Die Santners gestalten die Eröffnung

Welser Tanzschule bekam den Zuschlag für die Choreografie – die "Dancing Stars" freuen sich sehr.

Von Claudia Riedler, 01. Oktober 2018 - 00:04 Uhr

Christoph und Maria Santner waren bisher noch nie auf dem Wiener Opernball. Im kommenden Jahr sind die Tanzlehrer aus Sipbachzell aber fix dabei und sind sogar für die Eröffnungs-Choreografie verantwortlich.

"Unsere erste Reaktion war einfach eine große Freude, das ist schon etwas ganz Besonderes, den Opernball mitgestalten zu dürfen", sagt Maria Santner. Gemeinsam mit ihrem Bruder Christoph betreibt sie seit 2015 eine Tanzschule in Wels.

Einer großen Öffentlichkeit bekannt wurden die Geschwister durch die Fernsehshow "Dancing Stars", an der sie fünf Mal teilnahmen. "Deshalb waren wir auch bisher nicht auf dem Opernball, weil der Februar immer eine sehr intensive Zeit bei ,Dancing Stars‘ war", sagt Santner.

Opernball-Organisatorin Maria Großbauer wählte die Tanzschule Santner, "weil wir wieder eine Schule aus den Bundesländern wollten". Mit Maria Santner habe sie sich bei einem ersten Gespräch auf Anhieb verstanden. "Die beiden strahlen eine echte Freude am Tanzen aus", so Großbauer.

Und diese Freude spürt man selbst durchs Telefon: "Als mein Bruder und ich davon erfahren haben, hatten wir sofort Bilder im Kopf. Da beginnt es gleich zu rattern, das macht einfach einen Choreografen aus", sagt Maria Santner im OÖN-Gespräch.

Eine kleine Kostprobe davon, was die Operballgäste erwartet geben die Santners im Video:

Was genau die Opernballgäste am 28. Februar 2019 erwartet, konnte sie noch nicht verraten. "Zuerst muss die Musik ausgewählt werden, und wenn wir dann wissen, ist sie eher romantisch, flott oder ruhiger, dann starten wir los. Es muss schon etwas Extravagantes sein für den Opernball", so die Tänzerin. Auch müsse man beachten, dass sehr viele Paare (rund 140) auf dem Parkett sind und der Platz knapp sei. "Da werden wir aber schön langsam eingeführt. Das ist einfach eine wunderschöne Aufgabe", schwärmt sie.

Opernluft konnte Maria Santner schon am Wochenende schnuppern. Da wurden die Paare für das Jungdamen- und Jungherrenkomitee, die die Eröffnung tanzen, ausgewählt. "Sie waren sehr nervös, manche haben gezittert", erzählt Santner. Dennoch habe sie genau geschaut: auf die Tanzhaltung, die Fußtechnik und auf die richtige Drehung beim Linkswalzer. "Wenn da ein Paar nach dem anderen vorbeitanzt – das erzeugt echte Glücksgefühle bei mir."

 

Maria und Christoph Santner

Elternhaus: Maria (31) und ihr älterer Bruder Christoph kommen aus Sipbachzell, ihre Eltern betreiben dort eine Gärtnerei.

Seit Jugendzeiten tanzen die beiden gemeinsam, das erste Turnier bestritten sie 1996, Maria war neun Jahre alt. Sie gewannen viele Tanzturniere und waren unter anderem Staatsmeister in den Standardtänzen der Amateure (2009).

Die Tanzschule in Wels betreiben Christoph und Maria Santner seit 2015. Am 7. September dieses Jahres eröffneten sie gemeinsam mit Schwägerin Bettina den neuen Standort in den historischen Dragonerhöfen in Wels.

Die Fernsehshow „Dancing Stars“ machte sie österreichweit bekannt. Hier lernte Maria Santner 2014 ihren Lebensgefährten Marco Angelini kennen.

 

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