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Party-Eklat: Fendrich wettert gegen Kurz

Austropopper Rainhard Fendrich attackierte Sebastian Kurz am Wochenende heftig. Bei der Feier anlässlich des 60. Geburtstags von Manager Siegfried Wolf ließ er den ebenfalls anwesenden ÖVP-Chef vor versammelter Gästeschaft wissen, dass seine Regierungsbildung eine "Frechheit" sei.

Kurz Fendrich

Bild: Weihbold

Rund 300 geladene Gäste kamen am vergangenen Samstagabend in den Golfclub Fontana in Niederösterreich, um den 60. Geburtstag des steirischen Managers Siegfried Wolf zu feiern. Neben Politikern wie Wolfgang Brandstetter und Ex-FPÖ-Justizminister Michael Krüger war auch Sebastian Kurz anwesend.

Austropop-Urgestein Rainhard Fendrich, der nur als Sänger hätte auftreten sollen, nutzte die Gelegenheit, für ein politisches Statement. „Er hat zu Sebastian Kurz gesagt, dass er seine Regierungsbildung als Frechheit empfindet, dass er Alexander Van der Bellen zum Bundespräsidenten gewählt hat und er nichts von den Blauen hält“, erzählt einer der Gäste laut Medienberichten.

Viele der Gäste wie auch Gastgeber Sigfried Wolf fanden Fendrichs Äußerungen unangebracht. Wolf forderte Fendrich auf, sich zu entschuldigen, was der 62-Jährige auch widerwillig getan haben soll. In einem Statement gegenüber der Zeitung "Österreich" erklärte Fendrich später, er halte Kurz für einen hochbegabten, ambitionierten Politiker.

Seine Wende zu einer "rechtspopulistischen Partei hin" mache ihn allerdings fassungslos. "Ich wollte an diesem Abend weder jemanden beleidigen noch eine Party stören, aber angesichts der anwesenden Politprominenz konnte ich nicht anders, da mich die große Sorge erfüllt, dass Österreich durch diese schon einmal da gewesene Konstellation weltweit Schaden erleidet. Bei Herrn Wolf möchte ich mich in aller Form entschuldigen."

Dass Fendrich der FPÖ abgeneigt ist, war kein Geheimnis. Bereits 2014 versuchte Fendrich verbieten zu lassen, dass auf einem Plakat der FPÖ-Oberösterreich die Textzeile "Do kum i her, da g'hear i hin" aus dem Lied "I am from Austria" verwendet wird.

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Artikel nachrichten.at 08. November 2017 - 08:22 Uhr
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