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Mostln 2010: Und der Mostdipf ging an ...

Vitus Mostdipf

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Pointiert, witzig, manchmal auch ein bisserl grantig, aber immer mit bodenständigem Charme so begegnet Vitus Mostdipf den Leserinnen und Lesern der Oberösterreichischen Nachrichten in seinem "Sager" zum Tag. Auch als Auszeichnung für Originalität wird der Mostdipf jedes Jahr vergeben, heuer im Kletzmayrhof in St. Marien. Diese Landsleute haben ihn bekommen:

Gerlinde Kaltenbrunner: Die Natürliche Frau

Die Welt der Achttausender ist ihre Welt, weil sie die Berge liebt. „Es ist mein Leben“, sagt die 39-jährige Gerlinde Kaltenbrunner. Zwölf Achttausender hat die oberösterreichische Höhenbergsteigerin bislang erfolgreich bestiegen. Derzeit hofft sie im Basislager des Mount Everest (8848 Meter) auf besseres Wetter, um gemeinsam mit ihrem Mann Ralf Dujmovits den höchsten Berg der Welt über die fast 3000 Meter hohe Nordwand zu besteigen: eine alpinistische Herausforderung.

Im Sommer wird sie dann erneut zum K2 (8611 Meter) zurückkehren. Mit diesen zwei höchsten Gipfeln hätte sie alle 14 Achttausender bestiegen. Kaltenbrunner, deren Feuer für die Berge einst der naturliebende Pfarrer von Spital am Pyhrn entfacht hat, verfügt nicht nur über außerordentliche bergsteigerische
Fähigkeiten. Ihre menschliche Größe ist bemerkenswert, Natürlichkeit und Bescheidenheit sind Markenzeichen einer sympathischen Frau, die überzeugt, ohne lautstark zu sein.

Karl Ploberger: Der intelligente Faule

Wenn die Oberösterreichischen Nachrichten eine Telefonsprechstunde mit Karl Ploberger ankündigen, laufen die Telefone heiß. Der ORF-Biogärtner ist der Experte fürs Garteln in Oberösterreich. Seine Leidenschaft für die Botanik entstand schon früh. Mit fünf Jahren pflanzte Ploberger seine erste Kastanien-Allee, und seine Eltern hatten das Haus voller Blumen. Das hat ihn nachhaltig geprägt. Mit 14 Jahren baute er sein erstes Gewächshaus, beheizt mit einem Elektroheizstrahler. Die ganze Verwandtschaft soll von der Blütenpracht begeistert gewesen sein.

Plobergers zweite Leidenschaft ist der Journalismus. Er hat eine Sendung im ORF, „Natur im Garten“, und gestaltet für die Oberösterreichischen Nachrichten jede Woche eine Seite mit aktuellen Gartentipps. Seit zehn Jahren schreibt Ploberger auch Garten-Bestseller und entwickelte dafür einen bis heute unheimlich sympathischen Begriff: das Gärtnern für intelligente Faule.

Klaus Eberhartinger: Der bewegte Mann

„Es gibt nichts Tödlicheres als Nichtstun“, hat Klaus Eberhartinger einmal im OÖN-Interview gesagt. So gesehen strebt die Stimme der Ersten Allgemeinen Verunsicherung wohl das ewige Leben an. Als Bühnen-Springinkerl, aktiver und kommentierender „Dancing Star“, scharfzüngiger Moderator betreibt der gebürtige Gmundener Unterhaltung mit Haltung.

Seit 1981 kommt der EAV-Gesang von seinen Stimmbändern, die sich zwischen Nonsens-Kalauern und bissiger Satire dehnen, den Spagat zwischen Blödelhadern und Anarcho-Pop schaffen.

Aufgewachsen ist Eberhartinger, der am 12. Juni 60 wird, in Braunau. Auch als Schüler war er ständig in Bewegung. „Ich war Turner, Leichtathlet, Faustballer und habe für mein Leben gern Sport betrieben“, sagt der Oberösterreicher.

Die Freude an der Bewegung hat er sich erhalten, denn schließlich soll „dieser Kadaver, der auch Tempel unserer Seele ist, möglichst lang in gutem Zustand erhalten bleiben“.

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Artikel 11. Mai 2010 - 00:04 Uhr
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