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Fast privat: Sir Ernest Kulhavy geht wieder unter die Autoren

Nicht Memoiren, sondern Geschichte seines Institutes Bild: Haas

Der „Herr Professor“ Ernest Kulhavy, wie ihn selbst die Servierdamen im Café Schillerpark in Linz nennen, wird am 24. Dezember 83 Jahre jung. Er ist rege wie eh und je.

Der „Marketing-Papst“ der Linzer Kepler-Uni, bis 1994 vor Ort amtierend, schreibt für den Trauner-Verlag an seinem „Nachlass“, der archivarisch streng genommen eigentlich ein „Vorlass“ ist.

Ein Band, derzeit noch ein blitzblau gebundenes Arbeitsbuch, wird die Geschichte des Institutes für Internationales Marketing in Linz dokumentieren, das Kulhavy 1965 aus der Taufe hob.

Berlin als Konkurrenz

Ums Haar wäre das Marketing-Institut, das erste seiner Art zumindest im deutschsprachigen Raum, nach Berlin gegangen. Kulhavy hatte auch einen Ruf dorthin.

1981 gründete er den Exportlehrgang; 1989 bis 1991 war er Uni-Rektor. Bis 1994 war Kulhavy „der Marketing-Papst“. Seither, nach seiner Uni-Pensionierung, auch Emeritierung genannt, „amtierte“ Kulhavy von Wien aus. Er lebt mit Gattin Emilie im 18. Bezirk. Das ist für ihn nicht simpel Währing. „Pötzleinsdorf“, sagt er und macht innerhalb des Bezirks einen feinen Unterschied. Längst sind die Töchter Gabriela, Claudia und Alexandra ins Leben gewachsen.

Nach dem Abschied von Linz kümmerte sich Kulhavy um die Uni-Partnerschaften in Osteuropa, dann brachte er sich im Beirat der Sohmen-Fernost-Stiftung ein.

Den Linzer Helmut Sohmen, in Hongkong zu einem weltweiten Reederei-Unternehmer aufgestiegen, kennt der Netzwerker Kulhavy schon lange. Er habe bei Sohmen aufgehört, denn die lange Anreise zu Sitzungen in China, alternierend zu denen in Linz, habe er nicht mehr mitmachen wollen, sagt der elegante, immer neugierige „Sir“ Kulhavy, der noch immer eifrig Kontakte pflegt. Dies auch selbstverständlich per Internet. Ja, und Mitglied des Instituts für den Donauraum von Erhard Busek ist er auch.

 

1. Was war Ihr allererster Berufswunsch?

Schon als Kind gab es nur eines: Außenhandel. Nach meinem Welthandelsstudium in Wien hab ich zwei Jahre im Export gearbeitet. Meine Uni-Laufbahn begann als wissenschaftliche Hilfskraft.

2. Mit wie viel Schlaf kommen Sie aus?

Ich schlafe seit Menschengedenken schlecht, weil ich tausend Ideen im Kopf habe.

3. Sie sind immer stilvoll gekleidet. Wie viele Sakkos und Krawatten haben sie?

Ausreichend viele – einkaufen gehe ich übrigens mit meiner Frau Emilie.

4. Ihr Lieblingsgericht und Ihr Lieblingslokal?

Schulterscherzl mit Spinat und Erdäpfl. Lieblingslokal hab ich keines. Gerne gehe ich auch zum Italiener. Ich habe ja ein Jahr in Bologna gelebt und an der John-Hopkins-Uni studiert.

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Artikel 13. Dezember 2008 - 00:04 Uhr
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