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Der Mostdipf geht an . . .

Pointiert, treffend, manchmal auch ein bisschen grantig, aber immer mit bodenständigem Charme – so begegnet Vitus Mostdipf den Leserinnen und Lesern der OÖN täglich in seinem „Sager“ zum Tag. Auch als Auszeichnung für Originalität wird der Mostdipf jedes Jahr vergeben, heuer im Irghof in St. Georgen/Innkreis. Und diese Landsleute haben ihn bekommen:

Paul Gludovatz Bild: weid

Ein Liebling der Region: Paul Gludovatz

Im Innviertel ist der Rieder Fußballtrainer Paul Gludovatz (62) binnen zehn Monaten zum Liebling der Region aufgestiegen. Und das hängt nicht nur damit zusammen, dass die Rieder Kicker in dieser Saison unter seiner Leitung erneut zum Höhenflug angesetzt haben.
Es ist vor allem die offene, unkomplizierte Art, die der Burgenländer im Umgang mit seinen Mitmenschen pflegt. Da kommt es öfters vor, dass er nach Spielen die Rolle wechselt und nach Schlusspfiff an der Schank die Gäste bedient. Nach 35 Jahren in der – laut Eigendefinition – „geschützten Werkstätte“ als Nachwuchstrainer im Österreichischen Fußball-Bund hatte er im Vorjahr nach seiner Pensionierung beim ÖFB den Sprung in den Profi-Klubfußball gewagt. Eine mutige und richtige Entscheidung. Nur der Most ist bei Gludovatz nicht die Nummer 1. Als Burgenländer und Besitzer eines kleinen Weingutes daheim im Burgenland sei ihm das aber verziehen.

Zwei wie Obst und Most: Birgit und Ernst Mielacher

Wenn es Eltern des Most- und Schnapswunders in Oberösterreich gibt, dann heißen sie Birgit und Ernst Mielacher. Von ihrem „Rie-thalerhof“ in Gunskirchen bei Wels ging vor rund zwanzig Jahren eine Qualitätsoffensive aus, die sortenreine Moste auf eine Stufe mit Wein stellte und edle Brände in fast alle(r) Munde brachte.
Ernst Mielacher, Absolvent der Universität für Bodenkultur in Wien, entwickelte zudem einen der ersten Birnenschaumweine, die heute nicht mehr aus der Gastronomie wegzudenken sind. Mehr als 150.000 Flaschen Schaumwein, Most und Obstsaft (die vielfach prämierten Brände gar nicht eingerechnet) verlassen jährlich den stattlichen Riethalerhof. Dort kümmert sich Birgit Mielacher um Buchhaltung, Marketing und den Ab-Hof-Verkauf, ihr Mann wirkt bei ausgewählten Gelegenheiten als Mostsommelier. Ein „G‘sundheit“ den beiden sympathischen Unternehmerpersönlichkeiten!

Erste Feuerwehr-Chefin: Monika Leidinger 

Sie ist 48 Jahre jung, verheiratet, Mutter von vier Kindern und wurde Anfang April als erste Frau an die Spitze einer oberösterreichischen Feuerwehr gewählt – Monika Leidinger. Sie befehligt 85 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen an der Trattnach, unter ihnen auch ihre Söhne Christoph (22, Gerätewart) und Andreas (20, Oberfeuerwehrmann), ihre Tochter Petra (16, Feuerwehrfrau) und ihr Gatte Otto (49, Hauptfeuerwehrmann). Einzig ihre Älteste, Doris (25), ist nicht bei der Feuerwehr. Und das nur, weil es damals noch keine geeigneten Einrichtungen für Frauen bei der Feuerwehr gab.
Wie es ist, die erste Feuerwehr-Kommandantin Oberösterreichs zu sein? „Mich fasziniert an der Feuerwehr die Kameradschaft.“ Wie sie das erste Mal Bekanntschaft mit der Feuerwehr gemacht hat? „Mein Vater war schon dabei. Am liebsten wäre ich mit ihm mitgerannt, wenn er zum Einsatz musste.“

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Artikel 29. Mai 2009 - 00:04 Uhr
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OÖN-TV

Das war die Mostdipfverleihung 2009

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