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Autor Hugo Schanovsky: 180 Bücher und noch immer nicht genug

LINZ. Der frühere Linzer Bürgermeister Hugo Schanovsky (81) packt immer und überall das Leben mit der Füllfeder: Eben ist sein 180. Buch erschienen: ein Prosagedichtband.

Hugo Schanovsky, von 1984 bis 1988 Linzer Bürgermeister, schreibt und schreibt und schreibt - oft im Café Landgraf auch auf Servietten. Bild: Haas

Hugo Schanovsky kann „lesen, reden und schreiben“, wie ein Förderer des heute 81-Jährigen im Jahre 1967 anmerkte und ihm einen Sitz im Linzer Gemeinderat gab.

„Lesen, reden und schreiben“ kann der 1984 zum Bürgermeister aufgestiegene Sozialdemokrat fürwahr. Er liest aus seinen mittlerweile 180 Büchern, 67 davon sind veröffentlicht. Er redet so eloquent und launig, dass man ganz vergisst zu fragen, wann Schanovsky eigentlich Luft holt.

Das Schreiben ist überhaupt das Lebenselixier des immer auf das Leben und die Menschen neugierigen, zum Professor geadelten Autors. Schanovskys 180. Buch wurde kürzlich vom SP-Pensionistenverband bei Gutenberg herausgegeben. „Tod, wo ist dein Stachel“ ist ein Prosagedichtband.

Im Pensionistenverband ist Schanovsky schon 60 Jahre und damit der längstdienende Funktionär. Er ist dessen Stimme und seit 59 Jahren Gestalter des Pensionistenkalenders. Schanovsky ist Linzer mit Leib und Seele, lebt mit seiner Frau Dorothea (70), aus Kassel stammend, in der Merkursiedlung am Pöstlingberg und sitzt gerne zum Schreiben im Café Landgraf in Urfahr.

Tochter Petra ist HTL-Professorin, Sohn Hendrik arbeitet im Amt der Landesregierung. Schanovsky schreibt und schreibt und schreibt: Lyrik, Populäres wie „Die Mozartkugel rollt und rollt…“ sowie die eigene Biographie „Herzblut statt Tinte“. Die hatte zuerst 1500 Seiten, gekürzt wurde auf 520 Seiten...

In seiner Reihe „Georgs Presse“ veröffentlicht Schanovsky, liebevoll gestaltet und handgebunden von Ottmar Premstaller in St. Georgen an der Gusen, kleine handsignierte Bändchen in streng limitierter Auflage von 100 Stück pro Band. Und er schreibt weiter: Schanovskys Band Nr. 181 ist schon in Arbeit – aber eigentlich sind es die Bücher Nummer 181, 182, 183 und 184. Denn Schanovsky arbeitet je nach Stimmungslage immer an mehreren Bänden gleichzeitig.

Wieso er das alles macht? „Ich will auch Schicksale erhellen“, etwa das des Komponisten Josef Haydn, dessen Todestag sich heuer zum 200. Mal jährt. Auch dieser Band ist in Arbeit.

Aber eigentlich hält Schanovsky nur sein Hirnkastl und die Beine in Schwung. Schreiben und gehen müsse man jeden Tag, sagt er. Schließlich hat Schanovsky bereits zwei Herzinfarkte hinter sich und will mindestens noch Band 200 verfassen.

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Artikel Von Karin Haas 29. Januar 2009 - 00:04 Uhr
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