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"Das ist ein Jahrhundertprojekt, keine Frage"

LINZ. Ab 1. Juni wird Franz Harnoncourt der mächtigste Gesundheitsmanager Oberösterreichs. Er führt die oberösterreichische Gesundheitsholding, in der Kepler-Uniklinikum und Gespag-Spitäler fusioniert werden.

21 Kommentare Wolfgang Braun 14. März 2019 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
haspe1 (21346) 15.03.2019 08:16 Uhr

Weshalb wird denn dieses denkwürdige Interview, das ein Dokument für die völlig unkritische und untertänige Hofberichterstattung der O.Ö. Nachrichten und für die absolute Unwilligkeit deren Redaktion, brennende Themen im Sinne der Bürger und Steuerzahler aufzunehmen und zu klären, ist, gar so konsequent versteckt!

Verehrte Nachrichten-Redaktion: Zeigen Sie doch freudig her, was sie alles NICHT fragen, schreiben, thematisieren, es geht ja immerhin um einen hochwohlgeborenen Herrn "Grafen VON Harnoncourt", das muss ein Hofberichterstattungs-Blatt wohl gebührend untertänig würdigen!

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europa04 (7028) 14.03.2019 16:56 Uhr

Da wird immer von Transparenz geredet!!! Hahaha
Dann soll er sofort sein Gehalt offenlegen, welches er BEKOMMT, weil verdienen kann sich KEINER so hohe Summen. Schließlich sind das unsere Steuergelder.

Jedenfalls wird er mehr als der Landeshauptmann bekommen.
Die ÖVPFPÖ haben ja die Gehaltsobergrenze aufgehoben.

Einkommen Landeshauptmann: 17.861,80 x14 = 250.025,20 Euro.
Also wird dieser feine Herr jenseits von 250.000 Euro im Jahr bekommen.

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Allegra (39) 14.03.2019 22:16 Uhr

"Also wird dieser feine Herr jenseits von 250.000 Euro im Jahr bekommen."

Das könnte er wert sein, wenn ich mir die Zusammenhänge so anschaue.

Ich weiß ja nicht für wieviele Kunden, Mitarbeiter und Umsatz er bisher verantwortlich war. Aber solange er für weniger Einkommen arbeitet als bisher, sollte man nicht übertrieben meckern. Seinen deutschen Job bekam er sicher nicht als Protektionskind!

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haspe1 (21346) 15.03.2019 01:34 Uhr

@Allegra: Gerüchteweise wird das Jahresgehalt des Herren "Grafen" eher bei ca. 350.000 Euro pro Jahr liegen. Genau wissen wir es leider nicht. Transparenz und Offenheit gibt es in O.Ö. leider nicht, kritischen Journalismus ebensowenig!

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haspe1 (21346) 14.03.2019 14:04 Uhr

fleissig mit und getrauen sich nicht einmal einzufordern, derartige Manager-Gehälter von der Politik und den Managern öffentlich darzustellen. Damit helfen sie nicht, Transparenz zu erlangen, sondern helfen beim Vertuschen mit!

Darüber hinaus wurde uns in den O.Ö. Nachrichten NICHT dargestellt, wer in der "Findungs-Kommission" für den Gesundheits-Holding-Vorstand war und warum, es wurde in den O.Ö. Nachrichten NICHT berichtet, wer von den Kandidaten wie viele Punkte erhielt und was die Bewertungs-Kritierien waren, NICHTS von alledem, was für die Bürger, die sich transparente, nachvollziehbare Verfahren zur Auswahl der besten Personen für das Gesundheitssystem erwarten, wesentlich wäre!

Wir bekommen statt dessen pure "Hofberichterstattung" in der Manier "Seine Majestät hat entschieden und geruht nun seinen weisen Entschluss bekannt zu geben" vorgesetzt!

Das ist wirklich skandalös-antidemokratisch!

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PippilottaOma (159) 14.03.2019 16:30 Uhr

Liebe haspe1,
vielen Dank für den grundehrlichen Kommentar !

Leider wird er wohl wenig bis kaum gelesen werden, weil der Artikel es wieder einmal binnen kürzester Zeit geschafft hat, von Platz 1 incl. Foto ins Nirvana der Berichterstattung zu verschwinden.

Danke trotzdem !

PS.: Als Leserkommentar in der Printversion käme Ihr Kommentar ( - so er es dahin schafft - ) sehr gut zur Geltung.

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haspe1 (21346) 15.03.2019 01:31 Uhr

@PippilottaOma: Danke für die Blumen! Es ist sehr traurig, dass ich hier diese Dinge schreiben muss, aber ich muss es deshalb tun, weil die Redakteure der O.Ö. Nachrichten ganz offensichtlich nicht ihren Job erledigen, nämlich kritisch und seriös im Sinne der Bürger zu agieren, sondern sie schleimen sich bei den mächtigen ein und spielen die Gehilfen und Steigbügelhalter der Mächtigen und Einflussreichen.

Ich sage es so: Ich könnte es nicht mit meiner Selbstachtung vereinbaren, derartig zu schreiben und zu berichten, ich würde mich genieren, die Bürger und Zeitungszahler derartig zu Gunsten der Regierungspolitiker und deren Günstlinge zu verraten!

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haspe1 (21346) 14.03.2019 13:58 Uhr

klar gegen den Geist des Adelsaufhebungs-Gesetzes, das seit 100 Jahren in Ö. sämtliche Adelsprädikate und -Titel abgeschafft hat und deren Führung bestraft (leider mit irgendwelchen Kronen-Beträgen).

Die O.Ö. Nachrichten unter CR Mandlbauer und R. Braun wissen das genau, verlieren aber kein Sterbenswörtchen zu dieser Anmasssung und Frechheit, weil sie ganz offensichtlich keinen Sinn für ein anti-aristokratisches und egalitäres Miteinander haben und im Geist genau so für die Ungleichheit der Bürger und das Primat der "Eliten" sind, wie diverse Adeligen und Adels-Verherrlicher. Nur das Entgelt der "normalen Bürger", das nehmen sie gerne für ihre Zeitung und schreiben dann GEGEN diese und für die Regierungs-Mitglieder, die Adeligen, die Politik-Günstlinge etc..

Wir leben also in wesentlichen Aspekten immer noch in der Monarchie, Persoenen wie Harnoncourt stellen sich tatsachenwidrig als Adelige hin und lassen sich als solche huldigen, die O.Ö. Nachrichten machen bei diesem Zirkus

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Allegra (39) 14.03.2019 22:20 Uhr

"Wir leben also in wesentlichen Aspekten immer noch in der Monarchie..."

Obwohl ich eher Anhänger des Schweizer Staatssystems bin, erlaube ich mir festzuhalten, dass Liechtenstein besser regiert wird. Vorarlberg fällt dagegen leicht ab, dann gehts steil hinunter, bis zum Schwarzen Meer...

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haspe1 (21346) 14.03.2019 13:53 Uhr

gefälligst Auskunft zu geben und Rede und Antwort zu stehen, wie viel Geld sie dem Vorstandsvorsitzenden nun aus Steuergeld bezahlen. Alles andere ist Mauschelei und Intransparenz in Reinkultur! Redakteur Braun sollte das bemerken und entsprechend im Sinne seiner Leser nachhaken und kritisieren. Er tut nichts dergleichen!

Und ganz offen: Wenn einer mehr als das 100-fache (brutto) seiner geringst verdienenden Mitarbeiter bekommt, ist das für mich nicht mehr rechtfertigbar, sondern schlicht: OBSZÖN!

Die O.Ö. Nachrichten verstehen sich hier wieder einmal als "Steigbügelhalter" der Mächtigen und Eliten GEGEN die normalen Bürger uns Steuerzahler, die diese Privilegien finanzieren müssen, ohne darüber ordentlich Auskunft zu erhalten!

Und weiters: Ich habe es hier schon x-fach gepostet, Dr. Franz Harnoncourt (sein "richtiger" Name) nennt sich in Deutschland bei den Maltesern (die offenbar sehr elitär und adelig tun) ganz ungeniert "Dr. Franz GRAF VON HARNONCOURT" und handelt damit ganz

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haspe1 (21346) 14.03.2019 13:44 Uhr

Was für ein fragwürdiges Interview!

Wolfgang Braun ist für mich der beste, seriöseste Redakteur der O.Ö. Nachrichten (zumindest in seinem Bereich).

TROTZDEM fehlt ihm fast jeder kritische Geist, im Sinne der Bürger und Patienten brennende Fragen zu stellen bzw. Antworten einzufordern! Schlimm!

Die O.Ö. Nachrichten agieren fast ausschliesslich als Steigbügelhalter der aktuellen Landespolitik unter Stelzer und Haimbuchner. Sie sind ein Hofberichterstattungsblatt anstatt eines kritischen, seriösen Mediums im Dienste der Bürger und Zeitungs-Zahler!

Beispiele gefällig: "Für Sie wurde der Gehaltsdeckel für Landesmanager aufgehoben. Ist das nicht eine Bürde angesichts der Spardebatte bei Pflege- und Gesundheitspersonal?

Die Geschichte war sicher nicht förderlich. Aber sie ist jetzt abgeschlossen."

Und damit gibt sich Wolfgang Braun zufrieden? Beschämend!

Was heiss hier, "die Geschichte ist jetzt abgeschlossen."?

Gar nichts ist abgeschlossen! Die Pflegekräfte leiden unter

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haspe1 (21346) 14.03.2019 13:49 Uhr

der grosse Belastung, die ständig noch steigt und unter zu geringen Löhnen, Harnoncourt hingegen verdient Unsummen, die ihm in einer "Lex Harnoncourt" per Gesetzesänderung zugeschanzt wurden (um ihn überhaupt zu ködern), das passt nicht zusammen. Aber für ihn (und Redakteur Braun, der sich damit abspeisen lässt) ist "diese Geschichte abgeschlossen"!

Man will uns offenbar verarschen und die Nachrichten tun das mit ihren zahlenden Lesern!

Weiter: "Wie viel werden Sie verdienen?

Die Frage überrascht mich nicht, aber ich werde Ihnen keine Auskunft geben, weil das so vereinbart ist."

Die Politiker und Harnoncourt wollen uns hier wieder für dumm verkaufen, R. Braun traut sich keine Kritik zu üben!

Das Geld, das Harnoncourt hier zugschanzt wird, ist das Geld der Steuerzahler, das wird er selbst wohl wissen und LH Stelzer und seine fragwürdige Regierung auch. Also haben sowohl die Landespolitiker, als auch der im öffentlichen Auftrag beschäftigte Spitalsmanager der Öffentlichkeit

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alterego (639) 14.03.2019 10:07 Uhr

Ganz abgesehen von den beruflichen Qualitäten des Herrn Harnouncourt, die ich nicht kenne und daher natürlich auch nicht bewerten kann, ist schon sehr klar, was hier passiert:

Es wird eine zusätzliche Management-Spitzenebene etabliert, die dem Eigentümer - also uns - viel Geld zusätzlich kosten wird.
Geld, das in der Leistung der Krankenkasse, für die Eigentümer also fehlen wird. Wir werden also mit schlechterer Gesundheitsversorgung für den Posten und die ganze Administration rundherum zahlen.

Die Eigentümervertreter - also die Politiker - sind der festen Meinung: Ihren Kopf wird es schon nicht kosten.
Schade eigentlich - Zeit wäre es!!!

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BamBam1987 (228) 14.03.2019 14:54 Uhr

Da würd ich mir mal eher Gedanken über die Zusammenlegung der GKKs machen, die von denen beschlossen wurde, die wir gewählt haben und die vermutlich zig Millionen verschlingen wird - im Vergleich dazu ist Herr Harnoncourts Salär nur ein Tropfen auf dem heißen Stein...

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xolarantum (1327) 14.03.2019 06:33 Uhr

"...Ein Gemeinschaftsgefühl kann man in ein, zwei Jahren erreichen,"

kaum vorstellbar, ob der großen unzufriedenheit in der belegschaft,
unzählige laufen z.b. in linz davon, das personal auseinander dividieren, hat man schon geschafft !

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milli34 (3378) 14.03.2019 09:32 Uhr

......kann vielleicht gut gehen! Erfolg ist aber noch nie von der Größe des Zusammenschlusses sondern von der "Willigkeit" der zusammengeschlossenen abhängig. Herr Harnoncourt wird für viele der eingefahren Ansichten einen langen "Atem" brauchen.
Allein durch das Wort UNIKLINIKUM hat sich nicht alles zum besseren verändert! Der Mensch soll immer im Vordergrund stehen,
und, dass wiederum ist nicht von der Größe abhängig. Alles Gute!!!! für

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adaschauher (3632) 14.03.2019 06:20 Uhr
BamBam1987 (228) 14.03.2019 06:50 Uhr

Da muss ich widersprechen: Herr Harnoncourt ist eine durch und durch bodenständige, aufrechte Persönlichkeit. Er vereint Professionalität und pflegt stets einen guten Umgang mit anderen (egal, welche Hierarchiestufe)...
Eine Führungskraft, die wir brauchen, wenn es um Riesenprojekte wie dieses geht...

Puhhh, der Neid auf sein Gehalt ist ja wirklich ekelhaft traurig

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Lentio (596) 14.03.2019 05:45 Uhr
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