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Anschober reichen Ergebnisse der Weltklimakonferenz nicht

LINZ. Der oberösterreichische Klimaschutz-Landesrat fordert zusätzliche Milliardeninvestitionen in Ausbau des öffentlichen Verkehrs statt späterer Strafzahlungen wegen Verfehlens der Klimaziele. Nach der Weltklimakonferenz brauche es einen ambitionierten österreichischen Klimaplan

Grünen Umwelt-Landesrat Rudi Anschober Bild: APA

„So ist das Weltklima nicht zu retten, die Ergebnisse der Weltklimakonferenz reichen nicht aus, sie sind eine Enttäuschung“, reagiert Oberösterreichs Klimaschutz-Landesrat Rudi Anschober auf die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Katowice. „Denn zum Erreichen des 1,5-Grad-Zieles würde es eine massive Verstärkung des Klimaschutzes brauchen. Und dazu ist es nicht gekommen“, kritisiert Anschober.

„Jetzt braucht es daher in möglichst vielen Staaten und Regionen eine massive Verstärkung des Klimaschutzes." Viele US-Regionen, auch Regionen in Australien, haben dies bereits angekündigt und auch in den letzten Monaten bereits begonnen. Das müsse nun auch in der EU passieren. Und dazu müsse Österreich seinen bisherigen Entwurf für einen Klimaplan, der bis Jahresende an die EU-Kommission übermittelt werden muss, massiv nachbessern. "Nach dem bisherigen Stand der Arbeiten am Klimaplan würde Österreich die Klimaziele meilenweit verfehlen. Es braucht zumindest das Streichen aller klimaschädigenden Subventionen, eine aufkommensneutrale ökosoziale Steuerreform zur Förderung klimaschonenden Verhaltens, eine viel raschere Energiewende und eine Verkehrswende, die durch flächendeckende Attraktivierung und Ausbau des Öffentlichen Verkehrs Wahlfreiheit auch in ländlichen Regionen bringt." Um diese Ziele zu erreichen, sei laut Anschober ein zusätzliches Milliardenpaket für den Öffentlichen Verkehr anstatt drohender Milliardenzahlungen für den Zukauf von Zertifikaten und für Strafzahlungen nötig. "Die nächsten Wochen entscheiden damit langfristig über den Klimaschutz in Österreich.“ appelliert Rudi Anschober.

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Artikel 16. Dezember 2018 - 10:56 Uhr
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