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Sozialwirtschaft: Warnstreiks in 75 Betrieben

WIEN. In den privaten Unternehmen der österreichischen Sozialwirtschaft mit ihren rund 100.000 Beschäftigten gibt es von heute bis Donnerstag Warnstreiks in rund 75 Betrieben an 150 Standorten.

Sozialwirtschaft: Warnstreiks in 75 Betrieben

Sozialberufe: Ab heute Streik Bild: APA/ROLAND SCHLAGER

Das kündigte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, der stellvertretende GPA-Bundesgeschäftsführer Reinhard Bödenauer, gestern an.

Neben zahlreichen kleineren Organisationen sind von den Warnstreiks auch Teile der Volkshilfe, des Hilfswerks und der Lebenshilfe betroffen. Bödenauer versicherte, dass Betreuung und Pflege garantiert seien, kein Patient oder Klient werde zu Schaden kommen.

Die Gewerkschaft fordert eine 35-Stunden-Woche und eine sechste Urlaubswoche sowie mehr als drei Prozent Gehaltserhöhung. Die von den Arbeitgebern zuletzt angebotenen 2,8 bis 3,0 Prozent reichen den Arbeitnehmervertretern nicht aus. Auch im Vorjahr hatten sich beide Seiten erst nach Protesten und Warnstreiks nach sechs Verhandlungsrunden geeinigt.

Die nächsten Gespräche finden am 18. Februar statt.

Video: Am Dienstag starten die ersten Warnstreiks der Sozialwirtschaft, da die Kollektivvertragsverhandlungen bisher zu keinem Ergebnis geführt haben. 75 Betriebe sollen bestreikt werden.

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Artikel OÖN 12. Februar 2019 - 08:29 Uhr
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