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Gemeinsame Schule: Faßmann will "jetzt nicht mehr herumdoktern"

INNSBRUCK. Die vor Türkis-Blau heftig ventilierte gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen wird auch in Zukunft nicht auf der Agenda der Bundesregierung stehen.

Pensionswelle bei Lehrern bringt Engpässe, aber "keinen großen Mangel"

Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) Bild: VOLKER WEIHBOLD

Dies machte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Tirols LH Günther Platter (ÖVP) in Innsbruck klar. "Wir doktern da jetzt nicht mehr herum", sagte Faßmann.

Jene, die einem solchen Modell das Wort reden, würden den "Differenzierungsanspruch der Eltern unterschätzen", zeigte sich der Minister überzeugt. Zudem gehe er "jede Wette" ein, dass im Falle einer gemeinsamen Schule sofort Privatschulen auf den Plan treten und "besondere Programme" anbieten würden.

Platter, der das Modell vor dem Amtsantritt von Türkis-Blau stark propagiert hatte, gab an, nach wie vor ein Verfechter der gemeinsamen Schule zu sein. Die ÖVP-geführten westlichen Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Salzburg, auch "Westachse" genannt, hätten diesbezüglich eine "andere Herangehensweise" als der Bund. "Ich sehe aber, dass dieses Modell nicht auf der Top-Agenda der Bundesregierung steht. Und ich will nicht jeden Tag dieselbe Platte auflegen", meinte der Landeshauptmann auf die Frage, weshalb er das Anliegen derzeit nicht vehementer vertrete.

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Artikel nachrichten.at/apa 15. März 2019 - 12:37 Uhr
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