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Schönborn: "Asyl" darf kein Schimpfwort sein

WIEN. Kardinal Christoph Schönborn hat in seiner Silvesteransprache davor gewarnt, den Begriff "Asyl" zu einem Schimpfwort verkommen zu lassen.

Schönborn: "Asyl" darf kein Schimpfwort sein

Schönborn Bild: apa

Der Wiener Erzbischof sieht auch in Zukunft "enorme Migrationsströme", die auch vor Europa nicht Halt machen würden: "Wir müssen immer bedenken: Jeder von uns kann in eine solche Situation geraten." Schönborn räumte ein, dass Krisen und Gefahren groß und real seien. Dennoch gebe es Gründe der Hoffnung für 2018 und darüber hinaus: " Jedes Kind, das geboren wird, ist ein Grund zur Hoffnung." Dasselbe gelte für die Zuwendung einem Notleidenden gegenüber: "Solange wir aufeinander zugehen, wird es in unserem Land Gründe der Hoffnung geben."

Bünkers Ruf nach Herzenswärme

Der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker hat am Sonntag in seiner Neujahrsansprache die Menschlichkeit in den Mittelpunkt gerückt: "Wir brauchen mehr an Humanität, wir brauchen Herzenswärme und Mitgefühl." Dies seien Haltungen, die helfen könnten, Menschenrechte und die Menschenwürde zu wahren. Bünker erinnerte in seiner Ansprache auch an das dreifache Gedenken des Jahres 2018: 100 Jahre Republik Österreich, 80 Jahre Anschluss und 70 Jahre Erklärung der Menschenrechte.

Als Menschen könnten wir menschlich leben, wenn wir jedes Leben bejahen und Ausgrenzungen nicht zulassen, so Bünker.

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Artikel 02. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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