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Samenspenden für Single-Frauen: Experten dafür

WIEN/LINZ. Das neue Fortpflanzungsmedizingesetz, das Samenspenden auch für lesbische Paare erlaubt, geht den Gesellschaften für In-Vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung im Reagenzglas, Anm.) zuwenig weit.

Samenspenden für Single-Frauen: Experten dafür

Diskussion um Wunschkinder Bild: colourbox

Sie fordern eine Ausweitung des derzeit in Begutachtung befindlichen Gesetzesentwurfs. So soll auch alleinstehenden Frauen eine Samenspende erlaubt werden, sagt Wolfgang Urdl, Präsident der Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. "Willkürlich" sei auch die geplante Altergrenze von 45 Jahren für Empfängerinnen von künftig erlaubten Eizellenspenden. Diese solle auf 50 Jahre angehoben werden. Außerdem sollen die strengen Regeln für Präimplantationsdiagnostik (Untersuchung des künstlich erzeugten Embryos, Anm.) gelockert werden.

Information für VP-Abgeordnete

Allesamt Forderungen, die für die VP-Parlamentarier wohl nicht in Frage kommen dürften. Denn Teilen des VP-Klubs geht der ursprüngliche Entwurf schon zu weit. Um eine einheitliche Linie zu finden, trifft sich der Klub übermorgen zu einer außerordentlichen Sitzung. Und auch der VP-Landtagsklub lädt alle Abgeordneten in Land und Bund am 16. Dezember zu einem Treffen. Gernot Tews von der gleichnamigen Kinderwunschklinik und der Moraltheologe Michael Rosenberger informieren über den Gesetzesentwurf. "Da geht es um gesellschaftlich sehr tiefgreifende Veränderungen, die eingehend diskutiert werden müssen", sagt Klubchef Thomas Stelzer. (eda)

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Artikel 26. November 2014 - 00:04 Uhr
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