Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Dienstag, 17. Juli 2018, 22:58 Uhr

Linz: 22°C Ort wählen »
 
Dienstag, 17. Juli 2018, 22:58 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Pilz: Klub tagt und schweigt

WIEN. Die zukünftigen Abgeordneten der Liste Pilz haben sich einen Tag vor ihrer Angelobung im Nationalrat zu einer Klubsitzung getroffen. Dabei soll unter anderem festgelegt werden, wer nach dem Mandatsverzicht von Parteigründer Peter Pilz Klubobmann oder Klubobfrau werden soll.

vlnr.: Peter Pilz und seine Liste Maria Stern, Peter Kolba, Sebastian Bohrn-Mena und Stephanie Cox vor den Vorwürfen der sexuellen Belästigung. Bild: APA

An die Öffentlichkeit drang am Mittwoch bis zu Mittag nichts aus der Sitzung, auch der Ort blieb geheim.

"Weil wir in Ruhe tagen wollen", begründete Neo-Mandatar Peter Kolba das Stillschweigen rund um die Klubsitzung. In den vergangenen Tagen war die Fraktion in schwere Turbulenzen geraten: Nach mehreren Vorwürfen der sexuellen Belästigung verzichtete Listenerster Pilz - nach einigem Hin und Her - auf die Annahme seines Mandats und kündigte an, sich für einige Zeit zurückziehen zu wollen.

Die Liste Pilz zieht mit acht Mandataren in den Nationalrat ein, die bei der ersten Sitzung der neuen Periode angelobt werden. Drei Mandatare waren schon zuvor im Nationalrat: Die ehemaligen Grünen Bruno Rossmann und Wolfgang Zinggl sowie Daniela Holzinger für die SPÖ. Dazu gesellen sich Kolba, der Anwalt Alfred Noll, Stephanie Cox und Alma Zadic. Für Pilz nachrücken soll Martha Bißmann.

Beste Chancen auf die Klubobmannschaft dürften die bereits erfahrenen Parlamentarier der Liste Pilz haben. Im Vorfeld der Sitzung wurde vor allem Rossmann als aussichtsreicher Kandidat genannt. Die Klubsitzung könnte dem Vernehmen nach bis in die Abendstunden dauern.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 08. November 2017 - 12:26 Uhr
Mehr Innenpolitik

Kritik an Kürzungen bei Frauenorganisationen

WIEN. Die Förderungen für Frauenprojekte fallen heuer um 700.000 Euro niedriger aus als noch 2017.

SPÖ kritisiert Regierungs-Inserate in "rechten Zeitschriften"

WIEN. Die SPÖ kritisiert Regierungs-Inserate für 30.000 Euro in rechten sowie "extrem rechten" Medien.

Asyl: Hilfsorganisationen richten Appell an Regierung

WIEN. Dass sich die aktuelle Diskussion um die österreichische Asylpolitik vor allem um stärkeren ...

Österreich nimmt keine der 450 Bootsflüchtlinge aus Italien auf

WIEN. Österreich wird keine der jüngst in Italien gestrandeten 450 Migranten aufnehmen.

Kassen, Kindergarten oder Asyl: Erste dunkle Wolken über der Regierung Kurz

WIEN. Schwarz-Blau agiert schnell und ohne viel Rücksicht. Das bringt Unmut in den eigenen Reihen.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS