Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 16. Dezember 2018, 22:32 Uhr

Linz: 0°C Ort wählen »
 
Sonntag, 16. Dezember 2018, 22:32 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Personalstopp und Bundesheer: Reizthemen bei Beamten-Wahlen

WIEN/LINZ. 230.000 Bundesbedienstete und Landeslehrer, davon 33.000 in Oberösterreich, wählen heute und morgen ihre Personalvertretung.

Personalstopp und Bundesheer: Reizthemen bei Beamten-Wahlen

Wahltage für Bundesbeamte Bild: APA

Lehrer, Polizist oder Verwaltungsbediensteter: heute und morgen sind Wahltage für die Bundesbediensteten. 230.000 Beamte und Vertragsbedienstete sind bei den diesjährigen Wahlen zu Personalvertretung stimmberechtigt, 33.000 davon in Oberösterreich. Die Zusammensetzung von rund 1200 Dienststellenausschüssen, 180 Fachaussschüssen und der Personalvertretungs-Zentralausschüsse wird neu gewählt.

Als bundespolitische Testwahlen wollen sie Vertreter der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) nicht verstanden wissen, obwohl politische Trends auch immer auf die Personalvertretungswahlen abfärben. "Spannend" werde, ob die Christgewerkschafter (FCG) ihre absolute Mehrheit absichern können, 2009 kam die FCG bundesweit auf 56 Prozent. In Oberösterreich ist der FCG-Vorsprung mit 64,7 Prozent noch komfortabler (siehe Grafik).

2009 musste die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) Verluste hinnehmen, vor allem in der großen Gruppe der Lehrer: Bildungsministerin Claudia Schmied (SP) hatte sich mit Sparforderungen bei Lehrern Unmut zugezogen. "Sparkurse" sind auch dieses Jahr Themen der Wahlkämpfe: "Hauptthema sind generell die angespannte Personalsituation und die Forderung nach Ende des Aufnahmestopps", sagt Oberösterreichs GÖD-Landesvorsitzender Peter Csar (FCG). Nicht nur in seiner, auch in den anderen Fraktionen FSG, Unabhängiger und Grüner Gewerkschafter (UG) und Freiheitlicher (AUF) – die als Wahlziel gemeinsam haben, die "Absolute" der FCG zu brechen. Insbesondere bei den Heeresbediensteten macht sich die AUF wegen des rigiden Sparkurses Hoffnungen auf Zuwächse.

Direkte Auswirkungen hat das Wahlergebnis auf die Besetzung der GÖD-Spitze im nächsten Jahr. Die Sitze in Vorstand und Präsidium werden aufgrund der Stimmenanteile vergeben. Csar will als Landesvorsitzender sicher wieder antreten, ob Fritz Neugebauer sich der Wiederwahl als GÖD-Bundeschef stellen will, hat er noch nicht bekanntgegeben. (bock)

Bundespersonalvertretungswahlen - Die Ausgangslage



PDF Datei (875.35 KBytes.)
Kommentare anzeigen »
Artikel 26. November 2014 - 00:04 Uhr
Mehr Innenpolitik

Faßmann vermisst "intellektuelle Tiefe" im Diskurs

WIEN. Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) zieht Bilanz über sein erstes Jahr als Politiker.

Gudenus (FPÖ) will Gesetz gegen politischen Islam bis Mitte 2019

WIEN. FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus stellt die baldige Umsetzung des im Regierungsprogramm ...

Bundeskanzler Kurz lehnt Ausgehverbot für Asylwerber ab

WIEN. Ein solches Vorgehen wäre nicht rechtskonform, erklärte der Kanzler in der Ö1-Reihe "Im Journal zu ...

Ein Jahr Regierung Kurz: Der türkise Superstar und das blaue Trio

WIEN. Sebastian Kurz regiert strikt nach seinem Starprinzip, Strache setzt auf ein Gegenmodell.

Anordnung für Bewachung in Drasenhofen kam direkt von Waldhäusl

ST. PÖLTEN. Die umstrittenen Maßnahmen zur Bewachung im Flüchtlingsquartier Drasenhofen kamen direkt von ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS