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ÖVP wählt weiß, Fischer oder geheim

WIEN. Während die Grünen längst in den Fischer-Wahlkampf eingestiegen sind, sich BZÖ-Obmann Bucher als Weißwähler deklariert hat und SPÖ und FPÖ ihre jeweiligen Kandidaten auch finanziell ausstatten, ist der ÖVP-Wählerschaft weiter nicht klar, wo ihre Parteiprominenz am 25. April ihr Kreuz macht. Die offizielle Linie der Parteispitze lautet: Teilnehmen.

Viele in Der ÖVP dürften weiß wählen

Bild: APA (Hochmuth)

Zieht man die öffentlichen Aussagen von bekannten Politikern der Volkspartei heran, dürfte sich ein enges Match zwischen Weiß- und Fischer-Wählern ergeben. Zu Rosenkranz und Gehring deklariert sich jedenfalls kein bekannter Schwarzer. Josef Pröll deutet nicht einmal an, was er wählt, nur dass es Barbara Rosenkranz nicht sein wird. Ansonsten beruft er sich wie der Zweite Nationalratspräsident Neugebauer und die Landeshauptleute Pühringer und Platter auf das Wahlgeheimnis.

Der Chef des Parlamentsklubs, Karlheinz Kopf, war der bisher prominenteste ÖVP-Politiker, der sich als Weißwähler outete. Auch der VP-Delegationsleiter im EU-Parlament, Ernst Strasser, wird weiß wählen.

Sein Fraktionskollegen Karas hat sich nunmehr als Fischer-Wähler deklariert. Allzu viele aktive VP-Repräsentanten schlossen sich dieser Position nicht an. Wirtschaftskammer-Präsident Leitl deutete zwar mehrfach an, dass er sich eine zweite Fischer-Periode wünscht, Wahlempfehlung gab er jedoch keine ab. Offen für Fischer sprach sich der Tiroler Landtagspräsident Van Staa aus.

Bei jenen, die aus der ersten Reihe der Spitzenpolitik ausgeschieden sind, steigt die Deklarationsrate dann schon an. Der frühere Parteichef Busek hat mittlerweile ebenso wie der frühere Zweite Nationalratspräsident Neisser klar gemacht, dass seine Wahl auf Fischer fallen wird. Die langjährige Vizeobfrau der Volkspartei, die Tiroler Ex-Landesrätin Zanon ist sogar dem Personenkomitee des Präsidenten beigetreten.

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Artikel mhh 18. April 2010 - 08:38 Uhr
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