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Mauthausen Komitee: "FPÖ ist ewig gestrig"

WIEN. Das Mauthausen Komitee warnt vor einer Koalition mit der FPÖ. Diese sei "ewig gestrig" und zeige "immer wieder eine ausgeprägte Nähe zur NS-Ideologie".

Mauthausen Komitee: "FPÖ ist ewig gestrig"

Die Broschüre der „Einzelfälle“ Bild: OÖN

Das Komitee hat in einer Broschüre rund 60 "rechtsextreme FPÖ-Aktivitäten" seit 2013 gesammelt. Diese werde man Entscheidungsträgern der Parteien zusenden, sagt Vorsitzender Willi Mernyi: "Rechtsextreme Aussagen und Handlungen kommen in der FPÖ dauernd und auf allen Ebenen vor."

Die Broschüre ist für Generalsekretär Herbert Kickl (FPÖ) ein Dienst am "Dirty Campaigning" der SPÖ gegen seine Partei. Für die Grünen führt das Papier hingegen vor Augen, wie tief der strukturelle Rechtsextremismus in der FPÖ verankert sei. Landesrat Rudi Anschober: "Es kann doch nicht sein, dass SP und VP mit einer derartigen Partei koalieren wollen. Es gibt keine Ausreden mehr."

Die Broschüre ist übrigens nicht ganz aktuell. Gestern wurde bekannt, dass für die FPÖ St. Andrä im Burgenland ein 42-Jähriger kandidiert, der rechtskräftig wegen Wiederbetätigung verurteilt wurde. In einem Facebook-Posting forderte er, das NS-Konzentrationslager Mauthausen wieder zu öffnen.

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Artikel 24. August 2017 - 00:04 Uhr
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