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Martin erteilt „Libertas“ Abfuhr

Martin erteilt „Libertas“ Abfuhr

Hans-Peter Martin will kein Parteisoldat des EU-kritischen Libertas werden. Bild: apa

Die vom irischen Millionär und Gegner des EU-Reformvertrages Declan Ganley gegründete Partei „Libertas“ tritt nach eigenen Angaben im Juni in Österreich bei der Europawahl an. Schon im Vorfeld buhlten die EU-Skeptiker um die Gunst des parteifreien österreichischen EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin, der im Gespräch mit den OÖN Libertas jetzt eine Abfuhr erteilte. „Wenn es eine Kandidatur von Hans-Peter Martin gibt, dann wird dies eine unabhängige Bürgerliste sein. Ich bin aus Überzeugung heraus unabhängig und werde das bleiben“, sagte Martin und lässt damit keinen Raum für Spekulationen.

Der Vorarlberger und selbsternannte „EU-Sheriff“ – er veröffentlichte die millionenschweren Reisezulagen für EU-Beamte – will eine mögliche Kandidatur im April bekanntgeben. Grund des Abwartens sei die ungleiche Berichterstattung und Bevorzugung der Großparteien im ORF. Martin, der bei der vergangenen EU-Wahl 2004 auf 14 Prozent kam, erreicht derzeit Umfragewerte von neun bis elf Prozent.

Sollte sich der EU-Abgeordnete im Juni erneut der Wahl stellen, treten in Österreich erstmals – gemeinsam mit dem BZÖ, der FP und Libertas – vier EU-kritische Parteien an. Libertas hatte erst im Vorjahr mit ihrer erfolgreichen Kampagne gegen den EU-Reformvertrag beim Referendum in Irland die Union in eine tiefe Krise gestürzt. (hoj)

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Artikel 05. März 2009 - 00:04 Uhr
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