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Klug: Reform des Wehrdienstes bis Ende 2014

WIEN. Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) sieht als seine größte Aufgabe die Umsetzung der Wehrdienstreform. Gearbeitet wird auch an einem neuen Konzept für die Miliz.

Klug: Reform des Wehrdienstes bis Ende 2014

Verteidigungsminister Klug (SP) Bild: Reuters

Die Höhe des Budgets konnte Klug noch nicht nennen, eines ist aber klar: Auch das Bundesheer muss sparen. Man habe bereits aktiv begonnen, die mehr als 180 Einzelmaßnahmen für den neuen Grundwehrdienst umzusetzen. Ende 2014 soll der Großteil realisiert sein.

Er wolle, dass die Burschen nach ihrer Zeit beim Heer der Meinung sind, der Dienst sei ein sinnstiftender gewesen. Andererseits wolle er damit auch die Besten für das Bundesheer auf Zeit – also als Berufssoldaten oder für die Miliz – gewinnen, betonte Klug.

Neues Konzept für Miliz

Die Miliz – die Bundesvereinigung der Milizverbände klagt ja regelmäßig über Vernachlässigung – braucht nach Meinung des Ministers einen "neuen, klar definierten Auftrag". Er habe deshalb Sektionschef Karl Schmidseder beauftragt, ein neues Konzept für die Miliz auf die Beine zu stellen. Dem wolle er nicht vorgreifen, nannte Klug aber keine Details.

Ebenso auf der Liste: Das Bundesheer soll in der Inlandsaufgabenstellung modernisiert werden. Es gehe darum, das Heer auf die "einsatzwahrscheinlichsten Szenarien" auszurichten. Noch keine Entscheidung gibt es darüber, ob drei zusätzliche (gebrauchte) Black-Hawk-Hubschrauber angeschafft werden. Zumindest eine Investition wird allerdings plangemäß die Truppe erreichen: Anfang des Jahres sollen die ersten unbewaffneten Aufklärungsdrohnen eintreffen.

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Artikel 21. Dezember 2013 - 00:04 Uhr
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