Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 18. Oktober 2018, 21:42 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 18. Oktober 2018, 21:42 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

FPÖ-Politiker rechtfertigt sich für "Hunde mit Migrationshintergrund"-Sager

SANKT PÖLTEN. Ein "Sager" des niederösterreichischen Landesrats Gottfried Waldhäusl (FPÖ) hat in sozialen Netzwerken Aufsehen erregt. "Hunde mit Migrationshintergrund nehmen unseren Tieren leider oftmals den Platz in den örtlichen Tierheimen weg."

Der niederösterreichische Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) ist unter anderem für Tierschutz und Integration zuständig. Bild: FPÖ NÖ

Das sagte der freiheitliche Politiker laut NÖN.

Der Satz anlässlich seines Besuchstags im Bezirk Melk sei aus dem Zusammenhang gerissen worden, es handle sich um ein ernsthaftes Thema, sagte Waldhäusl am Freitag zur APA. Er habe Worte von Verantwortlichen von Tierheimen im Land wiedergegeben, die er in seiner Funktion besuche. "Macht's was gegen die Welpenmafia": Diesen Wunsch höre er von ehrenamtlichen Mitarbeitern quer durch das Bundesland, betonte der Landesrat.

Demnach kämpfen die mit Landesgeldern geförderten Tierheime mit Platzproblemen. Über 60 Prozent der aufgenommenen Hunde würden entweder von illegalen Welpenimporten stammen - wie zuletzt Anfang Mai, als im Kofferraum eines Fahrzeugs aus der Slowakei 29 Welpen entdeckt wurden - oder seien u.a. aus Tötungsstationen etwa in Rumänen gerettet worden. In der Folge seien diese Tiere oft schwer zu vermitteln, erläuterte Waldhäusl. Plätze brauchen aber die Tierheime auch für jene Fälle, in denen Hunde oder Katzen krankheitshalber oder nach dem Tod ihrer Besitzer abgegeben werden müssen.

In Sachen Tierschutz hatte Waldhäusl bereits anlässlich seiner Ressortübernahme angekündigt, u.a. mit verstärkten Kontrollen an den Autobahnen gegen die qualvollen Massentiertransporte quer durch das Bundesland sowie gegen illegales Schächten vorgehen zu wollen. Auch der Kampf gegen den illegalen Import von Hundewelpen sollte intensiviert werden.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 01. Juni 2018 - 15:42 Uhr
Mehr Innenpolitik

Tausend Demonstranten forderten in Linz den Erhalt der OÖGKK

LINZ. Bis zu 1000 Personen laut Polizei bzw. 1200 laut Veranstalter haben auf Initiative der Gewerkschaft ...

Initiative gegen Hass im Netz: Zwei Drittel der Spender sind Männer

WIEN. Zwei Drittel der Menschen, die für Sigrid Maurers Crowdfunding-Initiative gegen Hass im Netz ...

Landeshauptmann-Sohn nicht für Europawahl nominiert

KLAGENFURT. Wirbel gibt es um eine Twitter-Aussage des Kärntner Landeshauptmann-Sohns Luca Kaiser.

Hammerschmid will Rektorin an Uni Salzburg werden

SALZBURG. SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid will Rektorin an der Universität Salzburg werden.

Dringlicher Klimaschutz-Antrag der Liste Pilz im Nationalrat abgelehnt

WIEN. Der "Dringliche Antrag" der Liste Pilz zum Klimaschutz ist zum Abschluss der Sondersitzung des ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS