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Bundespräsident: VP-Fanklub für Erwin Pröll wächst

WIEN. Vier schwarze Landeshauptmänner unterstützen ihren Kollegen aus Niederösterreich.

Bundespräsident: VP-Fanklub für Erwin Pröll wächst

Erwin mit Gattin Elisabeth Pröll Bild: APA

In der ÖVP fallen am Sonntag die Würfel für die Bundespräsidenten-Wahl. Der Parteivorstand soll einen Kandidaten vorschlagen , der tags darauf nach der Bestätigung durch die Bundesparteileitung präsentiert werden soll. Kaum jemand zweifelt daran, dass diese Person Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll sein wird.

Als ein weiteres Indiz dafür, dass Pröll unmittelbar vor seinem Antreten bei der Hofburg-Wahl im April steht, ist heute der Besuch von Parteiobmann Reinhold Mitterlehner in St. Pölten. Aus dem VP-Landtagsklub hieß es zwar, der Vizekanzler nehme die Gelegenheit wahr, um mit den Abgeordneten aktuelle Themen zu diskutieren. Im Hintergrund dürfte es allerdings zwischen Mitterlehner und Pröll darum gehen, die letzten Details für das einzige Wahlgroßereignis 2016 zu besprechen.

Prölls parteiinterner "Fanklub" fand in den vergangenen Tagen bereits regen Zulauf. "Österreich braucht einen Staatsmann, der in dieser Zeit der Irritation ein Fels in der Brandung ist", hat sich gestern der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer als Pröll-Anhänger deklariert.

Bereits davor haben sich Tirols Günther Platter, Salzburgs Wilfried Haslauer und Oberösterreich Josef Pühringer, im Interview mit den OÖNachrichten, für die Kandidatur ihres niederösterreichischen Landeshauptmann-Kollegen ausgesprochen. Im Jahr 2010, als Pröll ebenfalls Ambitionen zeigte, bei der damaligen Bundespräsidentenwahl anzutreten, war dieser noch an parteiinternen Widerständen gescheitert.

Wenige Tage nach der Entscheidung in der ÖVP will man sich voraussichtlich am 15. Jänner auch in der SPÖ festlegen. Auch in der Kanzlerpartei gibt es mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer einen Favoriten, der bereits seit Monaten als potenzieller Hofburg-Kandidat gehandelt wird. Kolportiert wird, dass Hundstorfer vor Beginn des Wahlkampfes sein Ministeramt abgeben würde. Offen ist seine Nachfolge. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser hat einen Ressortwechsel für sich ausgeschlossen. Ein neues Gesicht könnte es auch im VP-Regierungsteam geben, wird doch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner als Pröll-Nachfolgerin in Niederösterreich gehandelt.

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Artikel 07. Januar 2016 - 00:04 Uhr
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