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8.500 Euro pro Bewohner in Drasenhofen nicht in Stein gemeißelt

DRASENHOFEN. Das mittlerweile geschlossene Asylquartier für unbegleitete Minderjährige in Drasenhofen sei als Probebetrieb gestartet worden, Fixkosten hätten erst nach frühestens einem Monat verfestigt werden können, stellte FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl am Donnerstag fest.

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Niederösterreichs FPÖ wollte ein ehemaliges Gebäude der Grenzpolizei in Drasenhofen zu einer Erziehungsanstalt für junge Asylwerber umfunktionieren. Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Er reagierte damit auf Berichte, in denen von etwa 8.500 Euro monatlich pro Jugendlichem gesprochen wurde.

Derzeit kolportierte Kosten seien "keineswegs als in Stein gemeißelt zu betrachten", seriöse Zahlen hinsichtlich Betreuungs- und Sicherheitspersonal könnten nach einem Fünf-Tages-Betrieb auch nicht dargestellt werden, betonte Waldhäusl in einer Aussendung. "Nach einigen Wochen hätte ich den tatsächlich errechneten Kostenaufwand ohnehin in einer Regierungssitzung vorlegen müssen."

Aktuell werde ein Vertrag mit der Caritas ausgearbeitet, die für die Betreuung der aus Drasenhofen verlegten Jugendlichen in der Unterkunft St. Gabriel in Maria Enzersdorf verantwortlich ist. Auch die Bürgermeister aus Maria Enzersdorf und den umliegenden Gemeinden seien miteinbezogen. Das habe er versprochen, betonte Waldhäusl. Es werde "mit höheren Kosten zu rechnen" sein, "weil uns Sicherheit auch etwas wert sein muss".

SPÖ-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig hatte am Mittwoch im ORF-Radio bestätigt, dass in Drasenhofen der übliche Tagsatz von 95 Euro für die Versorgung vorgesehen gewesen sei plus 188 Euro pro Bewohner für das Sicherheitskonzept - also 283 Euro pro Tag und Kopf und somit rund 8.500 pro Jugendlichem im Monat.

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Artikel nachrichten.at/apa 06. Dezember 2018 - 14:21 Uhr
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