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Russland sieht Kriegserklärung

MOSKAU. Premier Medwedjew warnt die USA vor "unabsehbaren Folgen".

Russland sieht Kriegserklärung

Russlands Regierungschef Dmitri Medwedjew droht. Bild: Reuters

Der Ton zwischen Russland und Amerika wird schärfer. Russlands Regierungschef Dmitri Medwedjew sieht in neuen amerikanischen Sanktionen gegen sein Land die "Erklärung eines Wirtschaftskrieges" und drohte mit massiven Gegenmaßnahmen mit unabsehbaren Folgen.

Sollten sich die angekündigten Sanktionen gegen Banken oder die Verwendung bestimmter Devisen richten, käme das einer Kriegserklärung gleich, sagte Medwedjew und stellte klar: "Auf einen solchen Krieg müssen wir mit ökonomischen, politischen und falls nötig auch anderen Methoden reagieren. Und unsere amerikanischen Freunde müssen das verstehen." Details nannte er nicht. Die USA hatten am Mittwoch neue Sanktionen gegen Russland angekündigt, die in zwei Wochen in Kraft treten.

Hintergrund ist der Fall des in Großbritannien vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal. Großbritannien und Washington machen Moskau dafür verantwortlich, was Russland jedoch bestreitet. Die Sanktionen sollen Exportgüter aus den Bereichen Elektronik, Laser, Sensoren sowie Öl- und Gastechnologie betreffen.

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Artikel 11. August 2018 - 00:04 Uhr
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