Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 24. Jänner 2019, 01:10 Uhr

Linz: -2°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 24. Jänner 2019, 01:10 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Michelle Obama rechnet mit US-Präsident Trump ab

WASHINGTON. Die ehemalige First Lady Michelle Obama rechnet in ihren Memoiren mit dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ab, dem Nachfolger ihres Ehemannes Barack Obama. Sie werde Trump niemals verzeihen, weil er öffentlich infrage gestellt habe, dass ihr Ehemann überhaupt amerikanischer Staatsbürger sei, schreibt sie.

Ex-First Lady Michelle Obama Bild: AFP/Mark Ralston

Die ehemalige First Lady Michelle Obama rechnet in ihren Memoiren mit dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ab, dem Nachfolger ihres Ehemannes Barack Obama. Sie werde Trump niemals verzeihen, weil er öffentlich infrage gestellt habe, dass ihr Ehemann überhaupt amerikanischer Staatsbürger sei, schreibt sie. Washington. Die Vorwürfe seien verrückt und gemein gewesen. Fanatismus und Fremdenfeindlichkeit seien schwer zu übersehen, sagte Obama in einem Interview mit dem Sender ABC, das am Freitag ausgestrahlt wurde. "Was, wenn jemand mit einer labilen Psyche sein Gewehr lädt und nach Washington fährt. Was, wenn jemand nach unseren Mädchen Ausschau hält. Donald Trump hat mit seinen rücksichtslosen Unterstellungen meine ganze Familie einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Das werde ich ihm nie verzeihen", schreibt Obama.

Auch die "Washington Post" und der Sender CNN berichteten im Voraus aus der 426 Seiten langen Biografie, die am Dienstag in den USA im Handel erscheint. Obama schreibt auch über andere Dinge wie beispielsweise Eheprobleme und Eheberatung sowie das Thema Fehlgeburten. Obama verrät auch, was sie bei der Wahl von Trump am 8. November 2016 fühlte. Sie sei überrascht gewesen, dass so viele Frauen einen Frauenhasser den Vorzug gegenüber einem außergewöhnlich qualifizierten Kandidaten gegeben hätten. Sie habe versucht, die Wahl Trumps zu verdrängen.

Obama stellt auch klar, dass sie bei der Präsidentenwahl im November 2020 nicht antreten wird. "Ich war niemals ein Fan von Politik, und meine Erfahrungen in den vergangenen zehn Jahren haben wenig dazu beigetragen, das zu ändern. Die Gemeinheit stößt mich weiter ab." Michelle Obama ist bei den Demokraten weiterhin sehr beliebt. Einige haben gehofft, dass sie 2020 gegen Trump antreten wird. Obama hatte allerdings schon mehrfach klargestellt, dass sie nicht kandidieren wird.

Kommentare anzeigen »
Artikel 09. November 2018 - 15:24 Uhr
Mehr Außenpolitik

FBI hat kein Geld mehr für Informanten oder Klopapier

WASHINGTON. Regierungsstillstand bedroht die nationale Sicherheit der USA.

"Brexit": Opposition will Austrittsdatum verschieben

LONDON. Chancenreicher Unterhaus-Antrag von Labour sieht Verlegung des EU-Austritts auf 31. Dezember vor

Deutschland: Zahl der Asylanträge stark gesunken

BERLIN. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 185.853 Asylanträge gestellt – 16 Prozent weniger als 2017.

Wichtiger Posten für Nachfahrin von Gandhi in Indien

NEU-DELHI. Vor der für Mai erwarteten Parlamentswahl in Indien hat die 47-jährige Priyanka Gandhi gestern ...

Thailand wählt erstmals seit 2014

BANGKOK. In Thailand wird Ende März zum ersten Mal seit dem Militärputsch und der Absetzung von ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS