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Korruption in Venedig: Ex-Verkehrsminister verurteilt

VENEDIG. Wegen Korruption in Zusammenhang mit dem umstrittenen Dammprojekt zur Rettung Venedigs, MOSE, ist der ehemalige italienische Infrastruktur- und Verkehrsminister Altero Matteoli zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt worden.

Venedig

Venedig Bild: OÖN/sd

Er muss außerdem eine Strafe von 9,5 Millionen Euro zahlen, beschloss ein Gericht am Donnerstag in Venedig.

Venedig. Matteoli war Minister in der Regierung von Silvio Berlusconi (2008-2011). Der ehemalige Bürgermeister von Venedig, Giorgio Orsoni, dem illegale Parteienfinanzierung vorgeworfen wurde, wurde am Donnerstag freigesprochen. Orsoni war vor drei Jahren, als er noch Bürgermeister der Lagunenstadt war, wegen des MOSE-Skandals festgenommen worden.

Die Staatsanwaltschaft von Venedig hatte Ermittlungen zur Praxis der Auftragsvergabe bei dem MOSE-Projekt eingeleitet. Dabei kam eine schwarze Kasse ans Licht, die mit Bestechungsgeldern und Zahlungen aus gefälschten Rechnungen gefüllt wurde. Rund 20 Millionen Euro seien auf diese Weise veruntreut und auf ausländische Konten transferiert worden, hieß es weiter. Von dem Geld seien politische Parteien finanziert worden.

An dem im Jahr 2003 begonnene Bau des "MOSE" (Modulo sperimentale elettromeccanico), der sich über eine Länge von 20 Kilometern an der Lagune von Venedig erstreckt, waren rund 50 Unternehmen beteiligt. 78 schwimmende Deiche sind geplant, um die Stadt vor Hochwasser und Überschwemmungen zu schützen. Der Bau des Dammsystems sollte ab Juni 2018 abgeschlossen werden.

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Artikel nachrichten.at/apa 14. September 2017 - 19:51 Uhr
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