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Giftaffäre: Isländische Politiker boykottieren auch Fußball-WM

REYKJAVIK. Island schließt sich nicht nur der konzertierten Aktion zur Ausweisung von russischen Diplomaten wegen der Giftaffäre an, sondern verhängt auch einen Politboykott gegen die Fußball-WM im Sommer.

Dies teilte das isländische Außenministerium am Montagabend in Reykjavik mit. Damit wird die historische WM-Premiere der Wikinger ohne Politprominenz über die Bühne gehen.

Das isländische Fußball-Nationalteam hatte sich im vergangenen Herbst zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft qualifiziert und tritt in Gruppe D gegen Argentinien, Kroatien und Nigeria an. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 waren die Isländer das Überraschungsteam gewesen. Sie warfen unter anderem Österreich aus dem Bewerb und stießen bis ins Viertelfinale vor.

Mit Island haben sich alle nordischen Staaten der Aktion zur Ausweisung russischer Diplomaten angeschlossen. "Alle engen Verbündeten und Partner Islands haben sich entschlossen, nach dem Angriff von Salisbury Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen", teilte das isländische Außenministerium mit. Zu den getroffenen Maßnahmen zähle auch die "Aussetzung" des bilateralen Dialogs auf höchster Ebene mit den russischen Behörden. "Folglich werden isländische Spitzenpolitiker nicht an der Fußball-WM in Russland in diesem Sommer teilnehmen."

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Artikel nachrichten.at/apa 26. März 2018 - 20:56 Uhr
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