Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 21. November 2018, 17:18 Uhr

Linz: 5°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 21. November 2018, 17:18 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Gewalt bei erster Belgrader Homosexuellen-Parade

BELGRAD. Die Belgrader Polizei ist am Sonntag im Stadtzentrum gegen eine Gruppe von rund 100 Gegnern der Homosexuellen-Parade vorgegangen, die mit Steinen und Ziegeln Ordnungshüter angegriffen haben.

Anti-Homosexuellen-Proteste eskalierten

Bild: APA (epa)

Letztere hinderten sie daran, zum Abhaltungsort der Pride-Parade vorzudringen. Laut dem Belgrader Sender B-92 wurden mehrere Personen festgenommen.

Der US-Sender Radio "Free Europe" berichtete in serbischer Sprache, dass sein Reporter James Kirchick einen Schlag auf den Kopf erhalten habe, als er eine Gruppe von Gegnern der Parade fotografiert hatte. Demselben Sender zufolge wurde auch einer der Organisatoren, Slobodan Stojanovic, in den Morgenstunden vor seiner Belgrader Wohnung schwer verprügelt. Stojanovic sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, befinde sich aber außer Lebensgefahr.

Um die Sicherheit von Teilnehmern der ersten Homosexuellen-Parade in Belgrad zu sichern, sind rund 5.000 Polizisten im Einsatz. Der Abhaltungsort wurde bereits am Samstag für den Verkehr gesperrt.

Kommentare anzeigen »
Artikel sws 10. Oktober 2010 - 16:18 Uhr
Mehr Außenpolitik

Antisemitismus-Konferenz: "Besondere Verantwortung" Österreichs

WIEN. Spitzenvertreter jüdischer Organisationen und EU-Politiker wie Justizkommissarin Vera Jourova ...

Italien-Budget: EU-Kommission will Strafverfahren gegen Rom starten

ROM/BRÜSSEL. Die EU-Behörde teilte am Donnerstag in Brüssel mit, die Analyse lege nahe, dass das ...

Brexit: Merkel setzt auf Einigung mit Großbritannien am Sonntag

BERLIN. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt darauf, dass die EU und Großbritannien bis ...

Trump hält trotz Khashoggi-Mord eisern zu saudischer Führung

ISTANBUL/WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hält trotz einer eventuellen Verstrickung des ...

Südkoreaner Kim Jong-yang wird neuer Interpol-Präsident

DUBAI. Der Südkoreaner Kim Jong-yang wird neuer Präsident der internationalen Polizeibehörde Interpol.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS