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Aufregung um möglichen Euro-Austritt Italiens

ROM. Lega und Fünf-Sterne-Bewegung dementierten.

Aufregung um möglichen Euro-Austritt Italiens

Fünf-Sterne-Gründer Beppe Grillo Bild: Reuters

Ein Entwurf für ein Koalitionspapier der rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, wonach sich die mögliche neue Regierung in Rom um einen Austritt Italiens aus der Eurozone bemühen wolle, hat gestern Aufregung ausgelöst. Die Mailänder Börse reagierte mit einem Kurseinbruch von 1,7 Prozent.

Laut dem Papier wollen Lega und Fünf-Sterne-Bewegung die Europäische Zentralbank bitten, Italien Schulden in der Höhe von 250 Milliarden Euro zu erlassen. Auch seien Neuverhandlungen des italienischen Beitrags zum EU-Budget, ein Ende der Russland-Sanktionen und die Rücknahme einer Pensionsreform von 2011 vorgesehen.

Beide Gruppierungen betonten, beim Entwurf handle es sich um eine alte Version, die geändert worden sei, der Euro werde nicht in Frage gestellt. Trotz des Dementis wächst in Europa die Sorge über die politischen Entwicklungen in Rom.

Der italienische Ökonom Carlo Cottarelli sprach von einem "so unrealistischen Vorschlag, dass ich mich frage, wieso er überhaupt niedergeschrieben wurde".

Öl ins Feuer goss der Gründer der Fünf-Sterne-Bewegung, Beppe Grillo. Er sprach sich für ein Referendum über den Verbleib seines Landes in der Eurozone aus.

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Artikel OÖN 17. Mai 2018 - 00:04 Uhr
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