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Oliver Pum: Er produziert Conchita

Es gibt halt doch keine Zufälle im Leben – davon ist zumindest Oliver Pum überzeugt.

Er produziert Conchita Von Helmut Atteneder

Oliver Pum aus Eggelsberg hat die Eröffnungsshow für das ESC-Finale mitproduziert Bild: D. Schichtle

Hineingeboren in eine musikalische Familie, ist der 22-Jährige in Eggelsberg (Bezirk Braunau) aufgewachsen. Als Gitarrist und Sänger trat er mit seiner Band auf, und schon bald war klar: Musik, sein Hobby, soll auch sein Beruf werden. Pum übersiedelte nach München, wo er vier Jahre lang an der "Akademie Deutsche POP" Sounddesign studierte. Ab Oktober darf er sich Bachelor of Arts "Music technology Specialist" nennen.

Seit 3. Mai 2014 darf sich Oliver Pum auch Komponist des Siegerliedes der 11. Staffel der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" nennen. In dem Jahr, da Dieter Bohlen sich mehr um seine junge Familie denn ums Komponieren kümmern konnte, beteiligte sich Pum an einer Ausschreibung. Unter mehreren tausend Bewerbern wurde sein "The One" ausgewählt – und das Siegerlied von Anita Sablik. Oliver Pums erste große Komposition war 14 Wochen lang die Nummer eins in deutschsprachigen Charts.

So wurde ein gewisser David Bronner auf Pum aufmerksam. Bronner, Produzent von "Rise like a Phoenix", arbeitete gerade am großen Eröffnungsact "Building Bridges" zum heutigen ESC-Finale, das Conchita Wurst unter anderem mit dem Rapper Left Boy und den Wiener Sängerknaben zum Besten geben wird. Bronner rief Pum an: "Du hast doch diesen Nummer-eins-Hit geschrieben. Wir brauchen dich."

Pum, der in München und in Aigen bei Salzburg als Komponist, Produzent und DJ arbeitet, sagte zu und peppte die Musik mit elektronischen Schlagzeug- und Klavierelementen auf. "Für mich ist es ein Wahnsinn, hier dabei sein zu dürfen." Auch auf dem Conchita-Debüt-Album hat sich Pum als Produzent der Nummer "Out of Body Experience" verewigt.

Im Juli verwirklicht sich der Eggelsberger wieder selbst: Da kommt seine zweite Single auf den Markt. Schon die erste, "Your Time", schaffte es auf Platz 18 der österreichischen Charts. Es wäre wohl kein Zufall, wenn auch diese Single wieder ein Erfolg werden würde.

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Artikel Helmut Atteneder 23. Mai 2015 - 00:04 Uhr
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