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Arnoldner wird Mr. Telekom Austria

Heute wurden im Leben von Thomas Arnoldner (40) entscheidende Weichen gestellt: Er wurde vom Aufsichtsrat der Telekom Austria zum obersten Manager von Österreichs größtem Telekom-Konzern bestellt.

Vorstandswechsel bei Alcatel-Lucent Austria: Thomas Arnoldner ist neuer Generaldirektor

Der erfahrene IT-Manager machte am 19. April den Karrieresprung seines Lebens. Bild: Foto Wilke

Damit steht er an der Spitze von 8200 Mitarbeitern in Österreich und 19.000 weltweit und verantwortet rund 4,4 Milliarden Euro Jahresumsatz. Er löst den vom mexikanischen Mehrheitseigentümer Carlos Slim nominierten Alejandro Plater ab.

Dem Wiener Manager dürften seine politischen Kontakte für diesen Karriereschritt sehr dienlich gewesen sein. Er war gleich wie Bundeskanzler Sebastian Kurz in der Jungen ÖVP aktiv. Arnoldners Frau Bernadette, die aus Hellmonsödt (OÖ) stammt und als Ernährungswissenschafterin und Managerin seit Dezember 2017 – als erste Frau – die Landesgeschäftsführung der Wiener ÖVP übernommen hat, ist ebenfalls politisch aktiv. Die beiden haben zwei kleine Kinder.

Nach dem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien startete der Wiener als Vertriebsmanager im Mobilfunk, übernahm früh Führungsfunktionen wie bei Orange als stellvertretender Leiter des Vertriebsteams. 2013 bis 2016 sanierte er in der Rolle des Geschäftsführers die österreichische Niederlassung Alcatel-Lucent. Nach der Übernahme durch Nokia leitete der Hobby-Läufer bis 2017 für dieses Unternehmen die europäische Wachstumsstrategie in den Bereichen Smart City, nationales Breitband-Programm und öffentliche Sicherheit. Seit März 2017 war er neben Peter Lenz in der Geschäftsführung von T-Systems Austria für den Verkauf und Service zuständig.

Der als umgänglich und pragmatisch beschriebene Manager sitzt im Vorstand der Industriellenvereinigung Wien. In einem Interview beschrieb er seinen Führungsstil der "langen Leine": Wenig Kontrolle, dafür Vision und Orientierung. Seine neuen Mitarbeiter in der Telekom Austria werden sich daran erinnern.

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Artikel Ulrike Rubasch 19. April 2018 - 13:19 Uhr
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